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Produkte und Lösungen, 26.08.2013, 11:35

Benchmark in der Warmumformung

Im Rahmen seiner Hot Forming Aktivitäten entwickelt ThyssenKrupp System Engineering in enger Zusammenarbeit mit der AUDI AG, Ingolstadt, und EBNER Ofenbau, Linz, eine richtungsweisende Anlage zur Herstellung von Warmumformteilen. Die erste Anlage dieser Art wird Ende September 2013 in Betrieb gehen.

Die Reduzierung von Emissionen gehört aktuell zu den vorrangigsten Zielen der Automobilindustrie. Die hierfür notwendige Gewichtsreduzierung im Karosseriebau wird unter anderem durch den Einsatz höchstfester Werkstoffe bei gleichzeitiger Reduzierung der Blechdicke erreicht. Hier ist die Warmumformung dabei, sich als wirtschaftliche Leichtbaulösung im weltweiten Fahrzeug-Karosseriebau für Mittel- und Großserien durchzusetzen. Auf diese Weise hergestellte Komponenten erfüllen die steigenden Ansprüche an die Form und Insassensicherheit genauso, wie die nach geringerem Gewicht. Es ist davon auszugehen, dass der Anteil an HF-Stählen bei der Fahrzeugherstellung weiter steigen wird.

„Diese gemeinsam mit Audi entwickelte Warmumformanlage setzt neue Maßstäbe“, berichtet Thomas Finkler, Business Development Manager Warmumformung. „Wir konnten zukunftsweisende Technologien in unserer Anlage bei kleinstem Raumverbrauch integrieren. Hierzu gehören unter anderem das Tailored Tempering, ein Verfahren innerhalb der Warmumformung, das unterschiedliche Festigkeiten in einem Bauteil ermöglicht. Ferner ist die Anlage für das Hot Trimming (gleichzeitiges Formen & Schneiden) vorbereitet und verfügt über einen Full Automated Tooling Change. Damit kann die Produktion auf bis zu vier Teile ohne manuellen Eingriff bei kürzester Wechselzeit umgestellt werden.“

Rudolf König, verantwortlicher Projektleiter bei Audi für die innovative Hot Forming Technik, schätzt neben der Fachkompetenz im Besonderen die problemlose Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp System Engineering und den beteiligten Partnern.

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