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Unternehmensmeldungen, 14.06.2013, 11:42

Doppelte Einweihung in Dresden

ThyssenKrupp konzentriert seine Aktivitäten im Bereich karbonfaserverstärkter Kunststoffe (CFK) am Standort Kesselsdorf bei Dresden. Hierzu weihten heute Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, und Dr. Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG, das Tech Center Carbon Composites sowie die Produktionsstätte der ThyssenKrupp Carbon Components GmbH offiziell ein. Während das TechCenter konzernweit laufende CFK-Projekte bis zur Serienreife betreut, liegt das Hauptgeschäftsfeld von ThyssenKrupp Carbon Components auf der Entwicklung und Produktion von Fahrzeug-Komponenten wie zum Beispiel Leichtbauräder aus faserverstärkten Kunststoffen.

„Unser TechCenter steht für den Ausbau von Forschung und Entwicklung, die Investition in Zukunftstechnologien und die verstärkte Zusammenarbeit mit Spitzenuniversitäten und Instituten. So ist zum Beispiel ThyssenKrupp Carbon Components ein Joint Venture mit einem Spin-off der TU Dresden“, erklärte Dr. Heinrich Hiesinger. „Wir haben die technologischen Vorteile faserverstärkter Kunststoffe und deren wachsende Marktpotenziale erkannt. ThyssenKrupp hat als Technologiekonzern mit hoher Werkstoffkompetenz hier einiges zu bieten.“

Ministerpräsident Stanislaw Tillich sieht vor allem Chancen für den Standort Dresden: „Forschungsförderung zeigt Wirkung. Die Ansiedlung von ThyssenKrupp in Dresden ist ein Beleg dafür, dass es im Freistaat Sachsen gelingt, mit gezielter Förderung von Wissenschaft und Forschung attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen.“

Leichtbau ist heute ein zentrales Thema. In Anwendungsfeldern wie dem Flugzeug- und Schiffbau, im industriellen Bereich oder bei Windkraftanlagen spielt der Einsatz karbonfaserverstärkter Kunststoffe eine immer größere Rolle. Im Fahrzeugbau wird dieser Trend durch Auflagen zum Emissions- und Schadstoffverbrauch verstärkt. Für ThyssenKrupp eröffnen sich hier mehrere erfolgversprechende Einsatzfelder, etwa durch Multi-Material-Designs in Kombination mit innovativen Stahllösungen, in der Automatisierungs- und Werkzeugtechnik oder bei Leichtbau-Fahrzeugkomponenten. Allein bei Rädern aus CFK lassen sich gegenüber herkömmlichen Leichtbaurädern aus metallischen Werkstoffen Gewichtsvorteile von 30 bis 50 Prozent erzielen.

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