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Unternehmensmeldungen, 06.08.2013, 11:00

Einzigartige Technologie von ThyssenKrupp zur Düngemittelproduktion

Die Ammoniak Technologie von ThyssenKrupp wurde von der Saudi Arabian Mining Company (Ma’aden) für den Bau ihrer Ammoniak-Anlage Ma’aden II in der Nähe des Hafens von Ras al Khair am Arabischen Golf ausgewählt. Der Auftrag von ThyssenKrupp Uhde, als Subkontraktor von Daelim, umfasst Lizenz, Ingenieurplanung sowie die Lieferung von Schlüsselausrüstungen. Mit einer Tageskapazität von 3.300 Tonnen gehört die Anlage, die 2016 fertiggestellt wird, zu den größten ihrer Art weltweit. Mit dem Zweidruck-Verfahren des Anlagenbauspezialisten ThyssenKrupp Uhde kommt eine international einzigartige Technologie zum Einsatz, die sich nicht nur durch besondere Zuverlässigkeit und Umweltfreundlichkeit auszeichnet, sondern auch den Einsatz einstrassiger Anlagen mit einer Tagesproduktion von 3.000 bis 4.000 Tonnen Ammoniak ermöglicht.

Weltweit sind zwei Anlagen dieser Größe in Betrieb, eine Dritte befindet sich im Bau. Die größte Ammoniak-Anlage der Welt wurde 2011 ebenfalls von Ma’aden in Betrieb genommen. Alle Anlagen nutzen das Zweidruck-Verfahren und weitere Technologien von ThyssenKrupp Uhde.

Saudi-Arabien ist strategisch wichtiger Markt
Dr. Hans Christoph Atzpodien, Vorsitzender des Bereichsvorstands der Business Area Industrial Solutions der ThyssenKrupp, unterstreicht die Bedeutung der Investition für die strategische Weiterentwicklung des Konzerns: „Wir richten uns konsequent auf die Märkte der Zukunft aus. Die MENA-Region ist für unsere technologisch anspruchsvollen und hochwertigen Produkte und Leistungen ein attraktiver Markt. Das Auftrags- und Projektvolumen für ThyssenKrupp für Ma’aden II liegt im dreistelligen Millionenbereich.“

Mit seinen knapp 28 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 657 Mrd. US$ (2012) ist Saudi-Arabien die mit Abstand größte Volkswirtschaft der MENA-Region. Die Lebensmittelnachfrage steigt infolge des Bevölkerungswachstums kontinuierlich. „Mit unserer Ingenieurkunst“, so Dr. Atzpodien, „unterstützen wir die heimische Industrie und Landwirtschaft dabei, die Nachfrage nach ,mehr‘ Nahrungsmitteln durch den Einsatz ,besserer‘, hochmoderner Düngemittelanlagen bedienen zu können.“

Höhere Kapazitäten und geringerer Energieverbrauch durch „Zweidruck-Verfahren“
Um die Produktion von Ammoniak - einem der wichtigsten Elemente bei der Düngemittelherstellung – wirtschaftlich zu gestalten, geht der Trend zu immer größeren Anlagen. Durch Fertigungsgrenzen einiger Anlagenkomponenten wird jedoch ein deutlicher Kapazitätssprung beschränkt. Mit dem Zweidruck-Verfahren von ThyssenKrupp Uhde, bei dem durch die Installation einer Frischgassynthese schon vor dem eigentlichen Synthesekreislauf Ammoniak erzeugt wird, kann die Kapazität einer einstrassigen Anlage um 65 Prozent gesteigert und gleichzeitig der Energieverbrauch der Anlage um vier Prozent verringert werden.

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