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Produkte und Lösungen, 01.10.2007, 10:00

Stainless-Gruppe sorgt für marktnähere Preisberechnung des Legierungszuschlags

Die operativen Gesellschaften innerhalb der ThyssenKrupp Stainless AG ändern ab sofort die Berechnungssystematik für die Legierungszuschläge. Die starken Ausschläge der Preise, insbesondere für Nickel als eines der wichtigsten Legierungsmittel für Rostfreie Edelstähle haben gezeigt, dass es erforderlich ist, die Entwicklung der Legierungszuschläge zeitnäher an die Rohstoff-Preisentwicklung zu koppeln. Die neue Kalkulationsgrundlage für Edelstahl-Flachprodukte gilt von November an für die ThyssenKrupp Nirosta (Krefeld) und die italienische ThyssenKrupp Acciai Speciali Terni. Der überarbeiteten Preissystematik liegt eine zeitnähere Berechnung und Veröffentlichung des Legierungszuschlags zugrunde. Den Kunden ermöglicht dies eine realistische, an der aktuellen Entwicklung der Rohstoffmärkte orientierte Basis für ihre Einkaufspolitik und macht dadurch deren Planung marktnäher.

Bei der Herstellung von Edelstahl werden dem Produktionsprozess Legierungsmittel, im Wesentlichen Nickel, Chrom und Molybdän beigefügt. In den Legierungszuschlag fließen die Kosten für die metallischen Einsatzstoffe ein, soweit diese eine untere Preisgrenze überschreiten. Der Legierungszuschlag wird zum Basispreis hinzugerechnet.

Bislang bezog sich der veröffentlichte Legierungszuschlag auf die Mittelwerte der zwei und drei Monate zurückliegende Rohstoffpreise. Von jetzt an werden die Preisentwicklungen der letzten 30 Tage bis zum 20. Kalendertag des Vormonats berücksichtigt. Es ändert sich gegenüber der bisherigen Ermittlungsmethodik lediglich der Referenzzeitraum der Legierungsmittelkosten, alle anderen Rechenparameter bleiben unverändert. Die Bekanntgabe des Legierungszuschlages wird künftig noch vor Beginn des jeweiligen Gültigkeitsmonats erfolgen. Dadurch wird die Berechnung weitaus aktueller und die jüngsten Marktbewegungen fließen in die Kalkulationen ein.

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