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Unternehmensmeldungen, 11.09.2015, 14:42

THYSSENKRUPP BIETET ZUSÄTZLICHE AUSBILDUNGSPLÄTZE, PRAKTIKA UND STELLEN FÜR FLÜCHTLINGE AN

„Arbeit ist ein Motor für Integration.“

ThyssenKrupp bietet zusätzliche Arbeitsplätze für Flüchtlinge an. In den nächsten zwei Jahren wird der Konzern rund 150 Ausbildungsplätze, rund 230 Praktikumsplätze sowie weitere Facharbeiter- und Akademikerstellen in verschiedenen deutschen Konzernunternehmen einrichten. „Arbeit ist ein Motor für Integration. Ausbildung und Arbeit bieten den Menschen die Möglichkeit, aus eigener Kraft ein Leben in Deutschland aufzubauen. An vielen ThyssenKrupp-Standorten helfen unsere Mitarbeiter Flüchtlingen ganz unmittelbar. Das ist großartig. Daneben ist ein fester Arbeitsplatz für Menschen, die dauerhaft hier bleiben, die beste Chance auf erfolgreiche Integration“, sagte Oliver Burkhard, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp AG. „Das belegt im Übrigen auch die Geschichte des Ruhrgebiets eindrucksvoll. Durch die Industrie haben Familien aus ganz verschiedenen Herkunftsländern hier ihre Heimat gefunden“, sagte Burkhard. Allein in Nordrhein-Westfalen beschäftigt ThyssenKrupp Mitarbeiter aus 114 Nationen.

Die zusätzlichen Praktikums- und Ausbildungsplätze und die zusätzliche Facharbeiter- und Akademikerstellen sollen in den nächsten zwei Jahren bundesweit an verschiedenen ThyssenKrupp-Standorten entstehen. „Es ist gut, dass Konzernbetriebsrat und Vorstand gemeinsam die Initiative ergriffen haben, um Menschen, die vor Krieg, Not und Elend fliehen, eine Chance bei ThyssenKrupp zu geben. Jetzt ist auch die Politik gefordert, über Zusatzqualifizierungen wie etwa Sprachkurse die Hürden für den Einstieg zu beseitigen“, sagte Wilhelm Segerath, Konzernbetriebsratsvorsitzender der ThyssenKrupp AG.

Qualifikation ist vor allem für junge Flüchtlinge ein wesentlicher Schlüssel für Arbeit und damit auch für Integration. Solidarität hat hier Tradition bei ThyssenKrupp. Der Konzern bildet seit Jahrzehnten in strukturschwächeren Regionen über Bedarf aus und hat umfangreiche Erfahrung bei der Integration von noch nicht ausbildungsreifen Jugendlichen. Seit rund 15 Jahren werden beispielsweise Integrationskurse angeboten, in denen junge Menschen für die Ausbildung fit gemacht werden. In dieses Konzept können die Personalabteilungen vor Ort Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Deutschland geflohen sind, integrieren. Die Konzerngesellschaften, in denen zusätzliche Arbeitsplätze möglich sind, werden sich in den kommenden Wochen mit Institutionen, Städten und Kommunen zur Frage der Vermittlung von Bewerbern austauschen.

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