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Produkte und Lösungen, 11.09.2002, 02:00

ThyssenKrupp Federn präsentiert Neuentwicklungen bei Federn und Stabis - Weniger Gewicht = höhere Nutzlast

Entwicklungskompetenz, innovative Produktionstechniken und neueste Technologien stellt ThyssenKrupp Federn auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vor. Mit Produktionsstandorten in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Portugal, Rumänien, Mexiko und Brasilien zählt ThyssenKrupp Federn zu den "Großen" auf dem Weltmarkt.

ThyssenKrupp Federn erzielt mit innovativen Produktionstechniken erhebliche Kostenvorteile für seine Kunden. Ein Beispiel: Die ThermoMechanischeRandschichtVerfestigung (TMRV). Mit Hilfe des TMRV-Verfahrens lassen sich die Oberflächeneigenschaften von Federstählen optimieren. Hierdurch lässt sich die Lebensdauer von Parabelfedern um bis zu 80 Prozent steigern. Dieses Potential kann zur Gewichtsreduzierung genutzt werden. So lässt sich beispielsweise durch das neue Verfahren eine 3-lagige durch eine 2-lagige Parabelfeder ersetzen. Hier lautet das Motto: "Weniger ist mehr". Bei gleicher Lebensdauer können Kosten gesenkt und die Zuladung erhöht werden.

Als innovativer Partner der Nutzfahrzeugindustrie entwickelt ThyssenKrupp Federn in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden zukunftsweisende Federnelemente, so zum Beispiel den multifunktionalen Stabilenker. Er ist die Antwort auf das Bestreben der Nutzfahrzeughersteller nach Reduzierung von Gewicht, Kosten, Teilevielfalt und War-tungsaufwand. Der neue Stabilenker dient gleichzeitig zur Achsführung und Wankstabilisierung des Aufbaus. Somit ersetzt der Stabilenker in luftgefederten Achsen den Stabilisator und zwei Längslenker. Zusätzlich kann auf weitere Anbauteile wie Stützböcke, Pendelstützen und Lager verzichtet werden.

Weitere Highlights im Produktionsprogramm des Federnspezialisten sind gewichtsreduzierte Rohr- bzw. Kurzschenkelstabilisatoren. Das Gewicht der Bauteile in einem Nutzfahrzeug ist entscheidend. Denn geringeres Gewicht bedeutet höhere Nutzlast. ThyssenKrupp Federn ersetzt massive Stabilisatoren durch Rohrstabilisatoren oder durch hochbeanspruchbare Kurzschenkelstabis. Mit Rohrstabilisatoren lässt sich das Gewicht um bis zu 40 Prozent gegenüber herkömmlichen Lösungen reduzieren. Bei massiven Kurzschenkelstabilisatoren resultiert die Gewichtsreduzierung aus einer konstruktiv optimierten Schenkellage.

Bild: ThyssenKrupp Federn bietet den Nutzfahrzeugherstellern innovative Produkte.
<small>Copyright: ThyssenKrupp Automotive</small>

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