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Produkte und Lösungen, 08.08.2000, 02:00

ThyssenKrupp Werkstoffe und Röhm bilden ein Gemeinschaftsunternehmen auf dem Gebiet des europaweiten Handels mit Kunststoff-Halbzeug

Düsseldorf/Darmstadt: Die Thyssen Krupp Werkstoffe GmbH (TKW), Düsseldorf, eine Tochter der Thyssen Krupp Materials & Services AG, Düsseldorf, und die Röhm GmbH, Darmstadt, eine Tochter der Degussa-Hüls AG, Frankfurt, haben sich grundsätzlich darauf verständigt, ihre auf dem Gebiet des Handels mit Kunststoff-Halbzeug tätigen Tochter- und Beteiligungsunternehmen in ein Gemeinschaftsunternehmen einzubringen und so eine europäische Handelsorganisation zu bilden. Das Gemeinschaftsunternehmen soll als "Thyssen Röhm Kunststoffhandelsgesellschaft mbH" (TRK) firmieren und die von den beiden Gesellschaftern TKW und Röhm eingebrachten Beteiligungen als Holding führen. TKW wird an TRK die Mehrheit der Geschäftsanteile halten.

In einer ersten Stufe hat TKW mit der Cadillac Plastic Group, Inc., Troy, Michigan/USA (M. A. Hanna Company) vereinbart, deren 50 %ige Anteile an der Cadillac Plastic GmbH, Deutschland, der Cadillac Plastic France S.A., Frankreich, und der Cadillac Plastic S.A., Spanien, zu übernehmen. Bislang ist Röhm an diesen Gesellschaften mit 50% beteiligt.

In einer zweiten Stufe werden TKW und Röhm kurzfristig weitere ihrer Handelsgesellschaften für Kunststoff-Halbzeug in Deutschland und Europa in das Gemeinschaftsunternehmen TRK einbringen. Die eingebrachten Gesellschaften werden jedoch, wie bisher, in ihren Märkten eigenständig operieren. Schon seit längerem arbeiten TKW und Röhm als Gesellschafter in der Otto Wolff Kunststoffvertrieb GmbH, Düsseldorf, zusammen.

Das neue Gemeinschaftsunternehmen wird über ein europäisches Vertriebsnetz verfügen und als leistungsfähiges Handelshaus für Kunststoff-Halbzeug seinen Kunden in Europa ein umfassendes Angebot an Produkten und Dienstleistungen bieten.

Das Gesamtvorhaben steht noch unter dem Vorbehalt der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung.

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