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Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, Unternehmensmeldungen, 08.07.2005, 12:47

ThyssenKrupp Automotive strafft den Federn-Bereich

ThyssenKrupp Automotive verkauft das europäische Nutzfahrzeug-Federn-Geschäft an die Styria Federn GmbH, Judenburg/Österreich, die zur Frauenthal-Gruppe gehört. Verkaufsgegenstand sind zwei Werke, davon eines in Portugal (Azambuja), eines in Rumänien (Sibiu), in denen rund 560 Beschäftigte einen Umsatz von rund 45 Mio Euro pro Jahr erwirtschaften. Hauptprodukte sind Blattfedern (Parabelfedern und Trapezfedern) für den Nutzfahrzeugbereich.

Die Styria-Gruppe ist ebenfalls im Nutzfahrzeugfederngeschäft tätig. Hauptprodukte sind neben Blattfedern Parabel-Lenker und Stabilisatoren für schwere Nutzfahrzeuge. Die Gruppe verfügt über sechs Standorte in Europa und erwirtschaftet mit rund 830 Mitarbeitern rund 125 Mio Euro Umsatz. Durch den Kauf der beiden Federn-Werke stärkt die Styria-Gruppe ihre Position im Nutzfahrzeugfederngeschäft.

ThyssenKrupp Automotive strafft den Federn-Bereich, der künftig mit der ThyssenKrupp Bilstein-Gruppe zusammengefasst wird. Damit bündelt ThyssenKrupp Automotive die Feder-/Dämpfer-Kompetenz mit dem Ziel, die Markt- und Technologieposition im Bereich Pkw zu stärken und auszubauen.

ThyssenKrupp Automotive zählt zu den großen Automobilzulieferern der Welt. Mit rund 130 Produktionsstandorten in 17 Ländern fertigen über 43.000 Mitarbeiter in allen wichtigen Märkten maßgeschneiderte Komponenten, Module und Systeme im Chassis-, Body- und Powertrain-Bereich. Im Geschäftsjahr 2003/04 wurde ein Umsatz von rund 7,3 Mrd Euro erzielt.

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