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Unternehmensmeldungen, 15.10.2009, 13:40

ThyssenKrupp und Abu Dhabi MAR Group gehen langfristige strategische Partnerschaft ein

Die zu ThyssenKrupp gehörende Business Area Marine Systems und die Abu Dhabi MAR Group, eine Schiffbaugruppe mit Sitz in Abu Dhabi, haben im Oktober eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) über eine enge, strategische Partnerschaft unterschrieben.

Diese Partnerschaft sieht die Gründung eines 50:50 Joint Ventures im Überwasser Marineschiffbau vor. ThyssenKrupp Marine Systems behält eine führende Position und das Know-how bei allen Projekten der Deutschen Marine und der NATO-Partner. Die Abu Dhabi MAR Group wird die Verantwortung für die MENA-Region (Middle East/North Africa) übernehmen. Das geplante Joint Venture verbessert die Vermarktungsperspektiven für das Marine-Schiffbauprogramm von Blohm + Voss (Fregatten und Korvetten) deutlich. Es sichert damit zugleich schiffbauliche Beschäftigung in Deutschland.

Die Vereinbarung sieht außerdem einen Einstieg von Abu Dhabi MAR Group in die Bereiche Mega-Yachten, Repair und Schiffskomponenten vor. Dazu plant Abu Dhabi MAR Group den Erwerb eines Mehrheitsanteils von jeweils 80% an den Gesellschaften Blohm + Voss Shipyards, Blohm + Voss Repair und Blohm + Voss Industries. Für die Vermarktung von Mega-Yachten bieten sich dadurch gute Aussichten, den Kundenkreis für dieses exklusive Produkt zu erweitern.

Dr. Hans Christoph Atzpodien, Vorsitzender des Bereichsvorstands der Business Area Marine Systems der ThyssenKrupp AG, ist überzeugt davon, in Abu Dhabi MAR Group den geeigneten Partner für eine dauerhafte und chancenreiche Beziehung gefunden zu haben: „Die Partnerschaft mit der Abu Dhabi MAR Group stellt ein solides Fundament für die Zukunft der Werft dar. Sie ermöglicht uns, neue Kunden zu gewinnen und dadurch dauerhaft Beschäftigung am Standort Hamburg zu sichern. ThyssenKrupp stärkt damit die Werftaktivitäten in Deutschland.“

Auf Basis des Memorandum of Understandings finden weitere Gespräche und Verhandlungen mit allen Beteiligten statt. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Aufsichtsgremien sowie unter dem kartellrechtlichen Vorbehalt. Für den Marinebereich handelt es sich um einen meldepflichtigen Vorgang gemäß Außenwirtschaftsgesetz (AWG).

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