Skip Navigation

Produkte und Lösungen, 20.08.2014, 12:01

Auf der Erfolgsschiene: ThyssenKrupp Elevator profitiert vom Ausbau des asiatischen Schienennetzes

ThyssenKrupp Elevator liefert bis heute mehr als 7.000 Anlagen für Bahnhöfe und U-Bahn-Stationen in Asien. Über 2.600 Einheiten werden dabei auch regelmäßig vom Aufzugshersteller gewartet. Für den weiteren Ausbau des U-Bahn- und Eisenbahnnetzes ist das Unternehmen gut aufgestellt.

Seit zehn Jahren folgt der Ausbau des asiatischen Schienennetzes der beispiellosen Urbanisierung der gesamten Region. China nimmt dabei die Vorreiterrolle ein: Der Schienenverkehr ist durch die gewaltigen Investitionen international längst führend und auch Länder wie Korea, Thailand und Indien treiben gezielt den weiteren Ausbau voran.

Auch ThyssenKrupp profitiert dank innovativer Produkte und Dienstleistungen von diesem Trend und liefert gezielt Lösungen für den boomenden Sektor: Bis heute hat das Unternehmen mehr als 7.000 Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige für U-Bahn-und Eisenbahnprojekte in mehr als 21 Städten Asiens verkauft. Bei über 2.600 der installierten Einheiten übernehmen die asiatischen Niederlassungen von ThyssenKrupp Elevator die Wartung.

„Sowohl Megacities als auch mittelgroße Städte wetteifern beim Bau von Schienennetzen und der Verbesserung der Infrastruktur. Aus diesem Grund erwarten wir auch zukünftig weiteres Wachstum in diesem dynamischen Marktsegment“, so Andreas Schierenbeck, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Elevator AG.

Aufzüge und Fahrtreppen sind ein unverzichtbarer Bestandteil für den bequemen und barrierefreien Zugang zu Bahnhofshallen und Bahnsteigen. Mit sicheren und zuverlässigen Lösungen hat sich ThyssenKrupp einen Großteil der Projekte gesichert: So laufen beispielsweise die 65 Fahrtreppen der Pekinger U-Bahn Linie 15 mit einer Verfügbarkeit von 99,99 Prozent.


China – Schrittmacher des asiatischen Ausbaus
Chinas Regierung plant zum weiteren Ausbau der Infrastruktur diverse Projekte für das Reich der Mitte. Bis 2020 sollen so insgesamt 38 chinesische Städte über ein eigenes Metro-Netz verfügen. Das Wachstumspotenzial im Bereich Infrastruktur bleibt dabei gewaltig: China hat derzeit gut 180 Millionenstädte und bis 2025 wird sich diese Zahl auf rund 240 erhöhen.

Bereits 1965 beginnt Peking mit der Konstruktion eines U-Bahn Systems – bis heute hat ThyssenKrupp Elevator rund 1.000 Personenbeförderungsanlagen in Chinas Hauptstadt geliefert. Das U-Bahn-Netz der Metropole ist mittlerweile auf 17 Linien angewachsen und befördert an einem durchschnittlichen Wochentag mehr als 10 Millionen Passagiere. Während der Hauptverkehrszeiten fahren die Züge in einem Abstand von nur etwa 2 Minuten.

Ein aktueller Auftrag von ThyssenKrupp Elevator umfasst die Lieferung von 329 Verkehrsfahrtreppen für die Linie 14 der Peking Metro. Der Aufzugshersteller ist damit exklusiver Ausrüster der gesamten Linie, deren Fertigstellung bis Ende 2015 geplant ist.

In Chongqing, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt am Zusammenfluss der Flüsse Jialing und Jangtse im Südwesten Chinas, hat ThyssenKrupp Elevator das U-Bahn-System der Stadt mit rund 800 Aufzügen, Fahrtreppen und Fahrsteigen ausgestattet. Chongqing hat rund 30 Millionen Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche so groß wie Österreich. Die erste Metro-Linie der Stadt wurde 2004 eröffnet, in Zukunft ist ein dichtes Netzwerk von bis zu 18 Linien geplant.

Auch für die Stationen der Metro Shenzen liefert das Unternehmen Anlagen: Insgesamt 137 Fahrtreppen umfasst der letzte Auftrag für die Bahnhöfe entlang der Linie 7, die das dicht besiedelte Wohngebiet mit dem städtischen Handels-und Geschäftsviertel verbindet. Bis Dezember 2016 soll alles fertiggestellt sein. Der Gesamtauftrag für die südchinesische Millionenstadt beläuft sich auf 888 Personenbeförderungsanlagen.

Auch Hongkong erhält im Jahr 2013 Fahrtreppen von ThyssenKrupp. Dort sorgen sie für den sicheren Transport der Fahrgäste zwischen der Satellitenstadt Sha Tin und dem Zentrum Hongkongs. Bereits vor zwei Jahren rüstet ThyssenKrupp den weltweit größten Kopfbahnhof West Kowloon Terminus aus: 78 Fahrtreppen und acht Fahrsteige garantieren einen einfachen Zugang zum unterirdischen Bahnhof, der mit einer Gesamtfläche von über 380.000 Quadratmetern deutlich die Ausmaße der meisten Flughafen-Terminals übertrifft.

Thailand – Bangkok plant rund 500 km Schiene
Obwohl in Bangkok mit dem BTS-SkyTrain-Netz bereits ein umfangreiches öffentliches Nahverkehrssystem besteht, werden die schnellen städtischen Schienennetze weiter ausgebaut, auch ein separater Flughafenzubringer ist geplant. Insgesamt sollen rund 500 Kilometer neue Schienen das stark beanspruchte Straßenverkehrsnetz entlasten. ThyssenKrupp liefert bereits 1999 die erste Fahrtreppe für den SkyTrain. Die Verkehrsbetriebe der thailändischen Hauptstadt haben bis heute mehr als 600 Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrtsteige von ThyssenKrupp Elevator erhalten.

Korea – 40 Prozent der Einwohner mit Bahn unterwegs
In Südkoreas Hauptstadt Seoul sind die Passagierzahlen des U-Bahn-Systems von 230.000 pro Tag im Jahr 1974 auf aktuell 4 Millionen angewachsen. Das entspricht gut 40 Prozent der Gesamteinwohnerzahl. In den 1990er Jahren begann die Millionen-Metropole mit einem umfassenden Projekt zur Erweiterung des U-Bahn-Netzes: Seitdem wurden zahlreiche Linien in Betrieb genommen und über 160 Kilometer neue Schienenstränge verlegt. ThyssenKrupp ist mit 275 Aufzügen und Fahrtreppen entlang der U-Bahn-Linie 9 vertreten. Erst vor Kurzem wurde der Fünf-Jahres-Servicevertrag für diese Einheiten erneuert.

Urbanisierung führt zu rasantem Wachstum
Bis zum Jahr 2050 wird der Anteil der städtischen Bevölkerung auf fast 70 Prozent wachsen. Das bedeutet einen Anstieg von 2,5 Milliarden Menschen in den Städten – hauptsächlich in Wachstumsregionen wie Afrika, Südamerika und Asien. Bei diesem rasanten Wachstum sind effiziente Stadtplanung und intelligente Infrastrukturentwicklung Schlüsselfaktoren, um eine erfolgreiche Urbanisierung zu sichern. Führende globale Unternehmen wie ThyssenKrupp investieren daher gezielt in die Entwicklung neuer Technologien, um urbane Mobilität auf ein neues Level zu heben.

nach oben