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Unternehmensmeldungen, 20.06.2012, 12:00

Erster Spatenstich: ThyssenKrupp Steel Europe richtet Betriebskindertagesstätte ein

Die ThyssenKrupp Steel Europe AG baut am Standort Duisburg-Hamborn eine neue betriebliche Kindertagesstätte (Kita). Den Beginn der Bauarbeiten feierte das Unternehmen heute mit einem symbolischen ersten Spatenstich. „Die Betriebs-Kita ist ein weiterer Baustein unserer familienfreundlichen Personalpolitik, mit der wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern möchten“, erklärte Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Dieter Kroll. „Die Kita ermöglicht es unseren Mitarbeitern, ihre familiären und beruflichen Verpflichtungen besser in Einklang zu bringen – und das nur ein paar Schritte vom Arbeitsplatz entfernt.“

Eröffnung voraussichtlich Frühjahr 2013

Die Betriebs-Kita entsteht auf dem Gelände der ehemaligen kaufmännischen Berufsbildung an der Franz-Lenze-Straße in Duisburg-Hamborn und wird ihre Pforten voraussichtlich im Frühjahr 2013 öffnen. Die 500 Quadratmeter große Einrichtung, die bei Bedarf durch einen Anbau erweitert werden kann, wird von einem externen Träger betrieben: Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat sich das Unternehmen für den Duisburger Verein Zaubersterne e.V. entschieden, der bereits erfolgreich verschiedene Kitas auf Duisburger Stadtgebiet betreibt. Die Anforderungen an einen möglichen Träger waren unternehmensseitig die konfessionelle und politische Unabhängigkeit, das pädagogische Konzept, die Qualifikation der Betreuer, die individuelle Förderung der Kinder, täglich frisch zubereitete Verpflegung sowie die Möglichkeit zu einer erweiterten Öffnungszeit.

Pädagogisches Konzept: Technik und Naturwissenschaften

Das pädagogische Konzept der neuen Kita zeichnet sich durch einen naturwissenschaftlich-technischen Hintergrund aus. Die Forscher- und Entdeckerlust der Kinder wird durch einen speziellen Forscherraum sowie ein breites Bildungsangebot unterstützt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Bereich Naturwissenschaften und Technik gelegt wird. Außerdem ermöglicht der bilinguale Ansatz, dass die Kinder schon früh die englische Sprache kennenlernen.

Die Kita bietet ganzjährig Platz für 40 Kinder vom vierten Lebensmonat bis zur Einschulung; allein 26 Plätze sind für Kinder unter drei Jahren vorgesehen. Die Kids werden in drei altersgemischten Gruppen durch zwölf Vollzeitkräfte von sieben bis maximal 18 Uhr betreut; auch eine Notfallbetreuung für Krisensituationen ist vorgesehen. Die Elternbeiträge richten sich nach den Vorgaben der Satzung bzw. Beitragsliste der Stadt Duisburg.

Kita-Bau ist Element von „ProZukunft“

Die Betriebskindertagesstätte stellt einen wichtigen Baustein in dem von ThyssenKrupp Steel Europe vor einigen Jahren initiierten Personalprogramm ‚ProZukunft’ dar, mit dem das Unternehmen die Herausforderungen des demografischen Wandels meistert. „Einer Herausforderung dabei lautet, frühzeitig dem Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt zu begegnen“, erläutert Kroll. Neben der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie umfassen die Kernelemente von ‚ProZukunft’ aber auch eine bereits abgeschlossene Belegschaftsverjüngung, ein effizientes betriebliches Gesundheitsmanagement im Hinblick auf eine längere Lebensarbeitszeit, Talentmanagement sowie Wissenstransfer. Im Rahmen der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bietet die ThyssenKrupp Steel Europe AG bereits heute Hilfe bei der Suche nach geeigneter Kinderbetreuung; außerdem besteht eine Vielzahl flexibler Möglichkeiten, auch während der Elternzeit wieder ins Unternehmensgeschehen eingebunden zu werden. Weiterhin wurden Kooperationen mit Dienstleistern geschlossen, die Mitarbeiter beispielsweise bei der Hausarbeit oder der Pflege von pflegebedürftigen Angehörigen unterstützen.

Anfang August: Kindertagesstätte von ThyssenKrupp in Essen

Für den ThyssenKrupp Konzern ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiger Bestandteil der Personalpolitik. Daher öffnet bereits Anfang August dieses Jahres die betriebsnahe Kindertagesstätte Miniapolis auf dem Gelände des ThyssenKrupp Quartiers in Essen. Die ThyssenKrupp AG bietet hier gemeinsam mit dem Betreiber DRK eine qualitativ hochwertige und verlässliche Betreuung von rund 100 Kindern im Alter vom vierten Lebensmonat bis zur Einschulung an. Miniapolis wird nach dem Prinzip der bildungsorientierten Reggio-Pädagogik geführt. Die behutsame und vielseitige Unterstützung von kindlichem Forscherdrang, Neugierde und Lernfreude sind ein zentrales Thema. Dabei soll insbesondere im Hinblick auf Technik und Naturwissenschaften das Interesse der Kinder geweckt werden ohne die anderen Bildungsbereiche zu vernachlässigen – für ThyssenKrupp als Industriekonzern ist dies ein besonderes Anliegen. Darüber hinaus übernimmt ThyssenKrupp damit zusammen mit dem DRK gesellschaftliche Verantwortung im Bereich der frühkindlichen Bildung.

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