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Unternehmensmeldungen, 10.08.2005, 09:50

Grünes Licht für den Bau des Hochofens 8 in Duisburg-Hamborn

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat der ThyssenKrupp Stahl AG heute die Genehmigung für den Bau des Hochofens 8 erteilt. Die Investition ist das Kernstück eines Modernisierungsprogramms für die Roheisenbasis in Duisburg-Hamborn. Dieses umfasst außerdem die Neuzustellung des in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Hochofens 9. Der 41 Jahre alte Hochofen 4 geht danach außer Betrieb und dient nur noch als Reserveaggregat. Das gesamte Investitionsvolumen für dieses Konzept, das bis 2008 umgesetzt werden soll, beträgt 340 Mio Euro.

"Die jetzt von der Bezirksregierung Düsseldorf erteilte Genehmigung für den Bau des Hochofens 8, für den wir allein 200 Mio Euro ausgeben werden, ist nicht nur für unser Haus, sondern auch für die gesamte Region von wesentlicher Bedeutung. Durch diese Investition wird die Situation für Arbeitsplätze und Umwelt am Industriestandort Duisburg nachhaltig verbessert", betont Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Stahl AG.

Mit der Realisierung des Hochofenkonzepts kann in Duisburg eine Roheisenproduktion in Höhe von rund 17 Millionen Jahrestonnen, das sind rund 55 Prozent der Gesamtproduktion in Deutschland, auch längerfristig aufrechterhalten werden. Für ThyssenKrupp Stahl bedeutet dies eine Stabilisierung der Roheisenbasis für die weitere Stahlerzeugung und -verarbeitung in den deutschen Werken. Darüber hinaus wird aber auch das Stahlwerk Ruhrort der Mittal Steel GmbH durch ThyssenKrupp Stahl AG mit flüssigem Roheisen in einer Menge von 1,3 Millionen Tonnen für die nächsten 20 Jahre beliefert und somit die Produktion von Langprodukten an diesem Standort langfristig ermöglicht. Mittelfristig werden 1.200 Arbeitsplätze direkt und 3.600 indirekt gesichert.

Mit der heute erteilten Genehmigung werden außerdem die Weichen für eine weitere wesentliche Verbesserung der Emissionssituation gestellt, da der neue Hochofen 8 mit den modernsten zur Verfügung stehenden Entstaubungseinrichtungen ausgerüstet wird. Allein 30 % der Investitionskosten entfallen auf Umweltschutzmaßnahmen. Nicht nur die neue Anlage, sondern auf freiwilliger Basis auch der Hochofen 9 wird eine neuartige Entstaubung der Waggonentleerung mit zusätzlichem Investitionsvolumen von über 20 Mio Euro erhalten.

Diese Presse-Information finden Sie auch im Internet unter: www.thyssenkrupp-steel.de

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