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Unternehmensmeldungen, 22.12.2010, 17:00

„Raum der Stille“: Ungewöhnliches Interieur mit Kubus, blauem Licht und Titan-Schindeln ergibt mystische Atmosphäre

Eine fast mystische Stimmung herrscht im „Raum der Stille“. Dieser außergewöhnliche Ort ist eine Stätte, an der Mitarbeiter und Besucher zur Ruhe kommen, innehalten und ihre Balance suchen können. Er befindet sich im Gebäude Q2 auf dem neuen Gelände des ThyssenKrupp Quartiers in Essen. Der kürzlich eröffnete „Raum der Stille“ erstreckt sich in der Höhe über zwei Etagen und besteht aus einem Vorraum und einem daran angrenzenden Hauptraum. In diesem scheint ein großer quadratischer Kubus von oben zu schweben. Das Innere dieses Würfels ist mit Hunderten von Titan-Schindeln verkleidet, auf die ein blaues Licht fällt - eine ungewöhnliche Atmosphäre mit einem spannungsvollen Gegensatz zwischen Kubus und den glatt verputzten Wänden.

ThyssenKrupp verbindet mit dem einmaligen „Raum der Stille“ ein besonderes Angebot für die Mitarbeiter und Gäste: Dieser Ort gibt den Beschäftigten die Möglichkeit, über ihre innere Balance, über Erfahrungen im Job sowie über ihre Ziele nachzudenken. Er kann in einem weltweit verzweigten Konzern keine für alle gültigen Antworten liefern, bietet allerdings buchstäblich den Raum für die Frage des Menschen nach sich selbst und seiner Zukunft. Ein solcher Ort sollte neutral sein, zugleich aber jeden Besucher ganz persönlich ansprechen. Die durchweg positive Resonanz der Mitarbeiter und Besucher in der kurzen Zeit seit der Eröffnung zeigt, dass ThyssenKrupp mit dem „Raum der Stille“ dem Bedürfnis vieler Menschen nach innerer Einkehr auch im Arbeits-Umfeld entgegen gekommen ist.

Zur Stimmung dieser Stätte trägt nicht zuletzt die Innenarchitektur des Raumes bei. Im Inneren des Kubus befinden sich in sanftes Licht getauchte, 250 mal 120 Millimeter große Schindeln aus insgesamt etwa 500 Kilogramm Titan. Wie an vielen anderen Stellen der neuen Konzern-Hauptverwaltung unterstreicht ThyssenKrupp auch mit diesem Projekt seine Werkstoff-Kompetenz: Das Material wurde von der ThyssenKrupp VDM im Werk in Essen sowie im italienischen Terni gefertigt. Die Firma Lummel GmbH & Co. KG (Karlstadt) verarbeitete die Titan-Bleche in einem besonderen Einzelstanz-Verfahren zu Hunderten von Schindeln, die dann im „Raum der Stille“ angebracht wurden.

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