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Unternehmensmeldungen, 08.05.2006, 11:02

Internet Studie bestätigt - Jugend fordert Bildung


Vom 20. bis 28 Mai öffnet der IdeenPark 2006 auf dem Expo-Gelände in Hannover seine Türen. Veranstaltet von ThyssenKrupp und mehr als 50 weiteren Partnern können die Besucher neun Tage lang auf über 30.000 m² Ausstellungsfläche Technik für die Welt von morgen schon heute erleben. Wirtschaftsminister Walter Hirche, Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und Vorstandsmitglied Ralph Labonte von ThyssenKrupp präsentierten am Dienstag eine Auswahl der Exponate. Das Programm bietet für jeden etwas, von Lego-Robotern auf Tiefseemission über Schüler-Labore bis zur IdeenWerkstatt, bei der täglich 120 Gäste vernetzt werden. Niedersachsen wird sich am Sonntag, 21. Mai, als Innovationsland präsentieren.

"Niedersachsen ist Ideenland. Hiervon können sich die Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet überzeugen. Die Zukunft unserer Wirtschaft und auch unserer Gesellschaft hängt davon ab, dass wir in allen Bereichen Bildung und Innovationen fördern", sagte Hirche. "Die Entscheidung für Hannover und das ehemalige EXPO-Gelände am Deutschen Pavillon als Ausstellungsort ist auch eine Werbung für den Standort. Die gute Erreichbarkeit aus allen Richtungen ist für Besucher attraktiv und für Unternehmen ein klarer Standortfaktor", sagte Schmalstieg. "Wir von ThyssenKrupp sind davon überzeugt, dass wir heute in dieses Land, in die Köpfe und in die Herzen seiner Menschen investieren müssen. Nur dann werden wir auch in zwanzig Jahren noch erfolgreich am Weltmarkt bestehen können" so Ralph Labonte.

Die junge Generation in Deutschland vertritt eine sehr aufgeklärte Haltung zur Technik, fordert aber auch verstärkte Bemühungen von Unternehmen und Politik ein. Das zeigen die Ergebnisse einer Internet-Umfrage zum Thema Jugend und Technik, die TNS Infratest Bielefeld im Auftrag von ThyssenKrupp anlässlich des IdeenPark 2006 durchgeführt hat.

Bei der Frage, wem sie den größeren Einfluss auf eine positive Entwicklung Deutschlands in den nächsten 20 Jahren zutrauen, nannten rund ein Drittel der Befragten die Politik, zwei Drittel sehen die Unternehmen in der Pflicht. "Das ist für uns als Wirtschaftsunternehmen sicher ein Kompliment, aber auch eine große Verantwortung. Und es zeigt, dass es absolut richtig ist, wenn wir Unternehmen gemeinsam mit der Politik in die Verantwortung nehmen lassen. Große Aufgaben können wir eben nur im engen Schulterschluss bewältigen" so Ralph Labonte, Vorstandsmitglied von ThyssenKrupp bei der Vorstellung der Studie und des IdeenParks 2006 in Hannover. Die Jugend hat auch eindeutige Empfehlungen parat, wie Deutschland vorangebracht werden kann: durch die weitere Entwicklung des Bildungssystems, technologische Innovationen und die Entwicklung des Arbeitsmarktes.

Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um auch künftig das Bildungsgut Technik für Deutschland zu bewahren? Eine knappe Mehrheit von rund 59 Prozent der Befragten ist der Meinung, dass dazu eine möglichst breite technische Allgemeinbildung in Schulen und Hochschulen notwendig ist. Rund 41 Prozent fordern dagegen gezielte Investitionen in die Ausbildung von wissenschaftlichen und technologischen Eliten an Schulen und Hochschulen. Auf die Frage: Was können die Experten aus Wissenschaft und Industrie zur Verbesserung der Technik-Bildung beitragen? antworteten zwei von drei Befragten, dass die Experten schon in der Schule das allgemeine Verständnis von Technik fördern sollten.

Bei der Förderung von Schlüsseltechnologien in Deutschland wurden die Prioritäten auf die Nutzung regenerativer Energiequellen, alternative Motoren mit nicht-fossilen Brennstoffen und neue Therapien, Medikamente und Medizintechnik gesetzt.

Technologie ist allerdings kein nationales Thema, sondern wird durchaus in globalem Zusammenhang gesehen. So vertreten rund zwei Drittel der Befragten die Meinung, dass der Export deutscher Technologien die Lebensumstände ärmerer Länder verbessern und dort Freiräume für die weitere Entwicklung schaffen kann.

Die Umfrageergebnisse bestätigen, dass das Engagement von Unternehmen im Bildungsbereich unerlässlich ist. ThyssenKrupp engagiert sich seit vielen Jahren auf diesem Gebiet mit zahlreichen Partnern. Ein Baustein dieses Engagements ist der IdeenPark, zuerst 2004 in Gelsenkirchen und nun 2006 in Hannover. Er soll Technik begreifbar und erlebbar machen, spielerisch aufzeigen, wie Wissen und Technik unser Leben in vielfältigster Hinsicht positiv beeinflussen kann und wie lebensnotwendig Technik für moderne Gesellschaften ist. Im Vordergrund des IdeenParks steht dabei der Dialog mit den Menschen, die Technik erdenken, verwirklichen und anwenden.

<u>Der IdeenPark 2006</u>
Der IdeenPark ist eine einmalige Technik-Erlebnis-Welt. Er ist eine informative und emotionale Entdeckungsreise in die Zukunft. Dabei drehen sich die Aktivitäten und Ausstellungen um drei Innovationsfelder mit Zukunft: "Mobilität", "Leben und Umwelt" sowie "Kreativität". Im Themenfeld "Mobilität" wird überlegt, wie die Innovationen rund um die Fortbewegung aussehen. Angesichts von Umweltverschmutzung und knappen Ressourcen müssen Fortbewegungsmittel immer sauberer und sparsamer werden. Wie sieht die Zukunft aus? Das Innovationsfeld "Leben und Umwelt" zeigt Wege auf, wie immer mehr Menschen an Fortschritt und Wohlstand teilhaben und gleichzeitig die Umwelt in Schutz nehmen können. Im Bereich "Kreativität" zeigt der IdeenPark, wie technische Innovationen nicht nur Architekten und Designer inspirieren und welche kulturellen und ästhetischen Highlights so entstehen.

Im Deutschen Pavillon gliedert sich der Ausstellungsbereich in 18 Exponatinseln, an denen über 150 Innovationen erlebbar werden. Auf der EXPO-Plaza können die Besucher an 25 weiteren Stationen einen spielerischen Einblick in die Welt der Innovationen bekommen. Ein nur wenige Moleküle großes Nano-Fußballspiel oder das Modell der gewaltigen Tunnelbohrmaschinen des Gotthard-Massivs gehören genauso dazu wie spannende Exponate zum Automobilbau, zur Schifffahrt und Weltraumforschung, physikalische Experimente oder der Einsatz innovativer Werkstoffe im Haushalt sind ebenso zu bestaunen. Rund 400 Ingenieure, Forscher, Tüftler und Studenten zeigen ihre Arbeit und laden zum Mitmachen ein. Die Besucher können selber konstruieren und mit einfachen Mitteln beispielsweise Raketen oder Autos bauen. Sie sind aber auch eingeladen, ihre persönlichen Ideen für die Zukunft zur Diskussion zu stellen. So wird insgesamt bis zu 2.000 Besuchern die Möglichkeit angeboten, am täglichen Zukunftsworkshop teilzunehmen: Unter dem Titel "IdeenWerkstatt: Die Jugend für Deutschlands Zukunft" können jeweils bis zu 120 Besucher an 18 Workshops teilnehmen. Eine frühzeitige Reservierung unter www.zukunft-technik-entdecken.de wird empfohlen.

Der IdeenPark bietet ein vielfältiges Rahmenprogramm für alle Besucher. Vormittags wird ein jugendgerechtes Programm mit Kinder-Unis oder Ausbildungsberatung angeboten. Schüler-Erfinderclubs stellen ihre cleveren Eigenentwicklungen vor. In der täglichen IdeenShow zeigen die Moderatoren Ranga Yogeshwar und Helge Haas spannende Versuche und gehen gemeinsam mit vielen Forschern der Frage nach, wie gute Ideen entstehen. Schüler können in einem mobilen Schüler-Forschungslabor experimentieren und tüfteln. Prominente Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien diskutieren in zahlreichen Talk-Shows mit renommierten Moderatoren wie Heiner Bremer über wichtige Zukunftsfragen. Auf der EXPO-Plaza ist das ZDF-Kinderquiz "1,2 oder 3" dreimal täglich ein Magnet für die jungen Besucher, während das Open-Air Theater-Spektakel Mova Futura zu einer "theatralen Zeitreise" durch die Welt der Technik einlädt.

Das Wochen- und Tagesprogramm sowie weitere aktuelle Informationen zum Programm des IdeenParks 2006 in Hannover sind im Internet abrufbar unter der Internet-Adresse
www.zukunft-technik-entdecken.de . Der Eintritt für den IdeenPark 2006 ist frei!

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