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Produkte und Lösungen, 22.09.2011, 12:00

ThyssenKrupp Fördertechnik bedient Rohstoff-Nachfrage:

Wirtschaftswachstum, Industrialisierung und zunehmender Wohlstand: Die BIC-Staaten (Brasilien, Indien und China) entwickeln sich in höchstem Tempo. Die Nachfrage nach Rohstoffen in den boomenden Schwellenländern ist gigantisch. Davon profitiert ThyssenKrupp Fördertechnik auch am Standort Ennigerloh, wo die Maschinen und Anlagen entwickelt und verkauft werden, die diese Rohstoffe effizient aufbereiten.

Ortswechsel: Der Puncak Jaya ist mit knapp 5000 Metern einer der höchsten Berge Indonesiens. In Sichtweite des beeindruckenden Berges errichten die Ennigerloher ThyssenKrupp-Ingenieure in den nächsten Jahren fünf Kreiselbrecher in einer Kupfermine. Die Kreiselbrecher haben jeweils ein Gewicht von über 350 Tonnen und die Ausmaße eines Wohnhauses. Sie zerkleinern metergroße Kupfererzbrocken in fußballgroße Steine, die dann weiterverarbeitet werden. Betreiber der Mine ist das amerikanische Unternehmen Freeport, einer der führenden Lieferanten von Gold, Kupfer und Molybdän. Bei dem Auftrag handelt es sich um den bislang größten Auftrag für Kreiselbrecher in der Firmengeschichte des Ennigerloher ThyssenKrupp-Standortes.

„Diese Großprojekte sind enorm herausfordernd und nur mit einem Team aus engagierten Spezialisten möglich“, berichtet Detlef Papajewski, Leiter des Produktbereichs Brechtechnik. „Dies beginnt mit dem Vertriebsingenieur, der weltweit unterwegs ist und mit dem Kunden die genaue technische Spezifikation der Anlage festlegt. Diese Spezifikation umzusetzen ist dann die Aufgabe der Entwicklungsingenieure, die die Kreiselbrecher entsprechend dimensionieren und auslegen. Das Bindeglied zwischen Ennigerloh und dem Kunden ist der Projektmanager. Dieser koordiniert das Projekt von Anfang an und stellt sicher, dass die Kreiselbrecher rechtzeitig in Indonesien in Betrieb gehen.“ Darüber hinaus sind weitere Abteilungen aus Ennigerloh an dem Projekt beteiligt: Die Montageabteilung, die den Aufbau und die Inbetriebnahme der Anlage betreut, die Technische Dokumentation, die Montage- und Betriebsanleitungen erstellt, und die kaufmännischen Mitarbeiter, die sich um die finanzielle Abwicklung kümmern. Die Anforderungen an die Mitarbeiter sind anspruchsvoll, vielfältig und interessant.

Fünf Kreiselbrecher werden in den nächsten Jahren nach Indonesien geliefert. Über 30 Maschinen ähnlichen Typs wurden in den letzten fünf Jahren von ThyssenKrupp Fördertechnik in die ganze Welt verkauft. Zu den Auftraggebern zählten die weltweit großen Minenbetreiber wie Rio Tinto in Australien, Codelco in Chile, LKAB in Schweden, Xstrata oder Heidelberger Cement. „Wir entwickeln ständig neue Verfahren und Produkte, die noch effizienter und ressourcenschonender sind und den wachsenden Bedarf nach Rohstoffen auch morgen decken“, so Papajewski.

Der Geschäftsbereich Processing der ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH mit Sitz in Essen ist mit rund 200 Mitarbeitern im münsterländischen Ennigerloh angesiedelt. Dort werden leistungsstarke Aufbereitungsanlagen für die Zerkleinerung, Klassierung und den Transport von Gestein, Erz und anderen Bodenschätzen entwickelt. Verantwortlich dafür ist ein engagiertes Team aus hochqualifizierten Ingenieuren.

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