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Unternehmensmeldungen, 05.10.2010, 10:04

ThyssenKrupp Steel Europe AG bietet 'Sprungbrett' ins Berufsleben: Qualifizierungsprojekt für technisch begabte Hauptschüler aus Duisburg

Hauptschüler, noch dazu solche mit Migrationshintergrund, haben es erfahrungsgemäß schwer, einen guten Ausbildungsplatz zu finden. Deutschlands größter Stahlhersteller, die ThyssenKrupp Steel Europe AG, nimmt sich diesem Klientel jedoch im Rahmen eines eigenen Förderungsprogramms seit drei Jahren besonders an: „Mit unserem Projekt ‚Sprungbrett’ versuchen wir, technisch begabten und überdurchschnittlich engagierten Hauptschul-Nachwuchs noch während der Schulzeit zu identifizieren und für eine industriell-technische Ausbildung zu begeistern“, erklärt Dr. Rudolf Carl Meiler, Leiter Recruiting und Personalentwicklung bei ThyssenKrupp Steel Europe. „Zudem werden wir mit Hilfe unseres ‚Sprungbretts’ unserer sozialen Verantwortung in der Region als Premiumausbilder noch ein Stück weiter gerecht.“

Das ‚Sprungbrett’ funktioniert so: An allen 17 Hauptschulen Duisburgs identifizieren entsprechend geschulte Lehrer solche Schüler, die sich durch ein ausgesprochenes technisches Interesse auszeichnen. Sobald diese Schüler die 10. Klasse mit Prognose auf Fachoberschulreife erreicht und auf persönliche Einladung des Unternehmens an einer entsprechenden Informationsveranstaltung teilgenommen haben, können sie sich schriftlich um eine Teilnehme an dem Programm bewerben. Insgesamt nur 40 handverlesene Schüler absolvieren dann in Zehnergruppen jeweils ein einwöchiges Praktikum, während dessen sie das Unternehmen kennen lernen und von Ausbildern genau beobachtet werden. Nach diesem Wochenpraktikum erhalten die Sprungbrettler einige Wochen lang Bewerbungstraining, Teamtraining und vertiefenden Mathematikunterricht; auch an einer ausführlichen Werksbesichtigung können sie teilnehmen. Im Januar findet dann ein Test statt, bei dem neu erworbenes und aufgefrischtes Wissen geprüft wird. Wer sich auch dabei bewährt, erhält nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch einen der begehrten Ausbildungsplätze.

„Wir haben durchgängig sehr gute Erfahrungen mit unserem ‚Sprungbrett’ gemacht“, betont Volker Grigo, Leiter der Technischen Ausbildung bei ThyssenKrupp Steel Europe Duisburg. „Bislang haben wir auf diesem Wege schon den einen oder anderen wirklich guten Auszubildenden mit viel versprechendem Potenzial gefunden.“ Insgesamt absolvieren derzeit 27 Sprungbrettler ihre Ausbildung bei ThyssenKrupp Steel Europe – erstmals 2009 wurden Auszubildende aus diesem Programm eingestellt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Einstellung 2011.

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