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Unternehmensmeldungen, 27.11.2006, 10:00

Architektenwettbewerb für das ThyssenKrupp Quartier in Essen erfolgreich abgeschlossen

Der ThyssenKrupp Konzern hat den weltweit offenen, zweiphasigen Architektenwettbewerb für das ThyssenKrupp Quartier in Essen erfolgreich abgeschlossen. In der entscheidenden zweitägigen Jurysitzung in der vergangenen Woche in der Zollverein School of Management and Design, Essen wurden die Sieger gekürt.

Unter dem Vorsitz von Kaspar Kraemer, Präsident des Bundes Deutscher Architekten, wählte das hochkarätig besetzte Preisgericht folgende fünf Gewinner einstimmig aus. Das Preisgericht setzte sich zusammen aus Vertretern des Landes NRW, der Stadt Essen, international renommierter Experten und Vertretern des Bauherrn, der ThyssenKrupp AG.

1. Chaix & Morel et Associés, Paris / JSWD Architekten und Planer, Köln
2. Architekten Brüning Klapp Rein, Essen
3. Zaha Hadid Architects, London
3. Manfred Nagel mit DHBT, Kiel
5. KSP Engel und Zimmermann Architekten, Frankfurt

Der erste Preisträger erhält 100.000 Euro. Insgesamt wurden als Preisgeld 300.000 Euro ausgelobt. Außerdem gab es ein Bearbeitungshonorar von 275.000 Euro.

Nach eingehender Diskussion und Beratung hat die Jury den Entwurf des Architekturbüros Chaix & Morel et Associés, Paris / JSWD Architekten und Planer, Köln auf Platz eins gesetzt.

In der Beurteilung heißt es unter anderem: "Die hervorragenden innen- wie außenräumlichen Qualitäten, die in der städtebaulichen Organisation des Entwurfes begründet sind, hebt ihn deutlich über das Niveau der restlichen Arbeiten.Als große Qualität wird die Staffelung der bebauten und unbebauten Flächen erkannt, die eine Verflechtung aller Gebäudestandorte auf dem Campus mit ihren unmittelbaren Freiräumen sowie mit dem zentralen Flanierboulevard ermöglicht. Eine städtebaulich vertraute Struktur erhält durch die großzügige Wasserachse und das Gebäude für das ThyssenKrupp Headquarter eine eigenständige Adresse als städtischer Erlebnisraum. Das Ensemble wird durch die eigenständige, prägnante Form des Headquarters ein "Landmark" von angemessener Dimension im Zentrum - zum Bild und Ausdruck für ThyssenKrupp. Zusammenfassend weist dieser Entwurf die notwendigen Stärken auf, um die Grundtypen einer herausstechenden Architektur als Symbol für die Innovationskraft eines Weltkonzern zu bilden."

Auf Platz zwei wurde das Architekturbüro Brüning Klapp Rein, Essen, gewählt. Hier lautet die Empfehlung zusammenfassend: "Insgesamt wird eine klare und einfach lesbare Gesamtkonzeption vorgeschlagen, die sowohl den gewünschten Campusgedanken stärkt, als auch das bestehende Kreuzgebäude und das Multifunktionsgebäude wie selbstverständlich integriert."

Platz drei wurde zweimal vergeben. Repräsentiert durch die Büros: Zaha Hadid Architects, London, und Manfred Nagel mit DHBT, Kiel.

Platz fünf geht an das Büro KSP Engel und Zimmermann Architekten, Frankfurt.

Der Bauherr, die ThyssenKrupp AG, zeigte sich von der Vielfalt der Arbeiten und deren hoher Qualität beeindruckt. Die herausragenden Entwürfe werden nun auf Übereinstimmung mit den vielfältigen Konzernbelangen detailliert geprüft.

Da dem ungewöhnlichen und ehrgeizigen Projekt eine ambitionierte Zeitplanung zugrunde liegt, die die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts für Ende 2008 vorsieht und die des zweiten Bauabschnitts für Herbst 2010, wird mit der Umsetzungsplanung Anfang 2007 begonnen werden.

Um die Gesamtpalette des Architektenwettbewerbs nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat ThyssenKrupp eine Ausstellung in der Zollverein School of Management and Design konzipiert.

Vom 27. November bis zum 22. Dezember 2006 sind in den Räumen der Designschool alle Arbeiten, Modelle und Pläne der ersten und zweiten Phase des Architektenwettbewerbs zu sehen.

Die Ausstellung ist täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr und am Wochenende von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

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