Skip Navigation

Unternehmensmeldungen, 16.03.2016, 10:02

thyssenkrupp setzt beim Internet der Dinge auf Vernetzung von Vodafone

・ Großauftrag: Telekommunikationskonzern vernetzt weltweit hunderttausende Aufzüge
・ Bis zu 50 Prozent weniger Ausfälle durch vorausschauenden Service erwartet
thyssenkrupp erweitert seine Zusammenarbeit mit Vodafone und setzt in seiner Aufzugssparte auf Machine-to-Machine (M2M) Technologie des Telekommunikationskonzerns. Vodafone liefert die globale M2M-Kommunikationsplattform und spezielle M2M-SIM-Karten, die rund um den Globus in bestehenden und neuen Aufzügen des Essener Industriekonzerns eingesetzt werden. Der Großauftrag umfasst mehrere hunderttausend M2M-Verbindungen in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika.

„Die Industrie setzt immer stärker auf intelligente Vernetzung und das Internet der Dinge. Mit unserer Infrastruktur und unseren M2M-Lösungen ermöglichen wir den Weg in das digitale Zeitalter und schaffen die Basis für die Industrie 4.0“, erläutert Erik Brenneis, Director Machine-to-Machine bei Vodafone. „Wir freuen uns sehr, dass sich unser langjähriger Kunde thyssenkrupp auch bei seiner neuen Aufzugslösung für Vodafone als Kommunikationspartner entschieden hat.“

thyssenkrupp Elevator setzt die M2M-Technologie von Vodafone weltweit für die neue präventive Service- und Wartungslösung MAX ein, die auf der Microsoft Cloud-Plattform Azure basiert. Über eine Datenverbindung werden Informationen über den aktuellen technischen Zustand der Aufzüge an eine Cloud gesendet und ausgewertet. Servicetechniker erhalten so in Echtzeit einen Überblick über erforderliche Reparaturen und können die Aufzugsanlagen proaktiv warten, bevor sie ausfallen. thyssenkrupp erwartet, dass sich durch den vorrausschauenden Service die Ausfallzeiten von Aufzügen um die Hälfte reduzieren lassen. Derzeit sind alle weltweit installierten Aufzüge aufgrund von Wartungsarbeiten 190 Millionen Stunden pro Jahr außer Betrieb.

Andreas Schierenbeck, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp Elevator AG, erklärt: „Was wir machen, ist einzigartig in unserem Sektor. Und es ist ein notwendiger Schritt, um eine Branche zu revolutionieren, die die Herausforderungen des ungebremsten Megatrends Urbanisierung angeht und Städte zu den lebenswertesten Orten der Welt macht. Wenn es darum geht, der jahrhundertealten Aufzugsbranche in ein neues Zeitalter zu verhelfen, spielt die ausgereifte Digitalisierung eine Schlüsselrolle.“


MAX ist ein Meilenstein in der Strategie von thyssenkrupp Elevator. In der ersten Pilotphase sollen bereits 180.000 Anlagen in Nordamerika und Europa ausgestattet werden. Die USA, Deutschland und Spanien sind die ersten Länder, in denen der vorausschauende Service eingeführt wird, weitere wichtige Märkte in Europa sowie in Asien und Südamerika folgen kurz darauf. In zwei Jahren soll MAX auf alle Kontinente ausgeweitet werden und dann für rund 80 Prozent aller weltweiten Aufzüge zur Verfügung stehen.

nach oben