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Produkte und Lösungen, 12.11.2003, 01:00

Erzbistum Köln legt IT in die Hände von Triaton - Einmaliges Outsourcing-Projekt in Deutschland

Die Triaton GmbH, Krefeld, hat im Oktober 2003 die IT-Verantwortung für das Erzbistum Köln übernommen. Damit verbunden ist ein Personalübergang der IT-Mitarbeiter, die zu dem IT-Service-Provider des ThyssenKrupp Konzerns wechseln, sowie die Übernahme der Assets. Es handelt sich um das bundesweit erste Outsourcing-Projekt bei einer kirchlichen Institution.

Triaton übernimmt den Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur mit den Teilleistungen Rechenzentrums- und Applikationsbetrieb, Betrieb der lokalen und Weitverkehrsnetze (LAN/WAN), Internet-Zugang, Betrieb der Security-Systeme und den Desktop-Service. Die Applikations-Betreuung der Anwender und das Problemmanagement/HelpDesk erfolgen durch das Telemanagement Center der Triaton. "Durch die grundlegende Erneuerung der IT-Infrastruktur werden die Ziele des Erzbistums - Netzwerk- und Systemstabilität sowie Anwenderzufriedenheit - souverän erreicht werden können", erläutert Robert Stöckl, Leiter Business Development Public & Health bei Triaton.

Hinzu kommt die Erstellung von rund 35 000 Entgeltabrechnungen pro Monat für das Erzbistum und die Kirchengemeinden im Erzbistum. Dieser Service wurde bereits seit dem Jahr 2000 durch die ehemalige ThyssenKrupp Health Care Services durchgeführt, die im vergangenen Geschäftsjahr in die Triaton integriert wurde und dort das Portfolio im Bereich Öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen ergänzt.

Vorgeschaltete Migrationsphase und Interimsbetrieb

Bereits vor Vertragsabschluss hatte Triaton die Verantwortung für das Netzwerk übernommen. Seit Oktober 2003 wird die Hardware von über 1 000 Anwendern durch Desktops mit Windows XP Betriebssystem und Windows Exchange2000 Server ersetzt. Ziel ist es, die Alt-Infrastruktur bis zum Start des Regelbetriebs im April 2004 in eine moderne Client-Server-Architektur zu migrieren. Bis dahin leitet Triaton den Interimsbetrieb.

Die Mitarbeiter der IT-Abteilung waren von Anfang an eng in das Migrationsprojekt eingebunden. "In dieser Zeit hatten wir Gelegenheit, den Kunden und seine spezifischen Anforderungen genau kennenzulernen. Umgekehrt konnten die Mitarbeiter des Erzbistums, die jetzt zu uns gewechselt sind, sich mit uns und unserer Arbeitsweise vertraut machen. Das hat beiden Seiten den Übergang sehr erleichtert", zeigt sich Ömer Tasel, Geschäftsleiter Onsite Services bei Triaton, überzeugt.

Vertraglich gesicherte Servicequalität und mehr Kostentransparenz

Mit knapp 2,3 Millionen Katholiken ist Köln das größte Bistum unter Deutschlands Diözesen. 660 Anwender an den vier Hauptstandorten und weiteren Außenstellen in Köln sowie 350 Anwender in den Rendanturen (lokale Verwaltungseinheiten) nutzen die IT-Dienstleistungen, die vom Rechenzentrum des Erzbistums zentral bereitgestellt werden. Durch das Outsourcing der DV-Abteilung sollen mehrere Ziele erreicht werden: Neben der Überführung der Infrastruktur in eine stabile und moderne Systemumgebung verspricht sich das Erzbistum eine höhere Systemverfügbarkeit und Servicequalität durch vertraglich gesicherte SLAs (Service Level Agreements). Auch die IT-Kosten spielen eine wichtige Rolle. Hierzu erklärt Werner Heer, Verwaltungsdirektor des Erzbischöflichen Generalvikariats in Köln: "Auch die Kirche muss in der aktuellen Situation Kosten nachhaltig reduzieren, um ihrem Auftrag und dem gesellschaftlichen Engagement weiterhin nachkommen zu können. IT-Services gehören bestimmt nicht zum Kerngeschäft kirchlicher Aktivität. Wir benötigen jedoch dauerhaft hochqualitative IT-Services zu wirtschaftlichen Konditionen. Mit Triaton haben wir hier einen verlässlichen und leistungsfähigen Partner gefunden."

Triaton konnte sich bei der Ausschreibung gegen namhafte Konkurrenten durchsetzen und wird in den nächsten fünf Jahren IT-Dienstleistungen in zweistelliger Millionenhöhe für das Erzbistum erbringen. Dem Systemhaus gelingt es damit, die positive Geschäftsentwicklung der letzten Monate auch im neuen Geschäftsjahr fortzusetzen.

Triaton - The BusinessProcessor

Die Triaton GmbH mit Sitz in Krefeld ist ein Unternehmen der ThyssenKrupp Services AG und gehört zu den führenden internationalen IT-Service Providern. Das Unternehmen ist weltweit tätig und beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter im In- und Ausland. Im Geschäftsjahr 2001/02 erwirtschaftete das Systemhaus einen Umsatz von rund 351 Millionen Euro. Triaton ist aus den IT-Units von Thyssen, Krupp, Hoesch und Hoechst entstanden und verfügt durch diese Historie über langjährige Branchenerfahrung innerhalb der Industrie, insbesondere in den Segmenten Pharmaceuticals, Chemicals, Automotive, Manufacturing und Metal/Paper/Wood. Durch die Integration der Schwestergesellschaft ThyssenKrupp Health Care Services im vergangenen Geschäftsjahr ist Triaton auch in der Öffentlichen Verwaltung und im Gesundheitswesen mit zahlreichen Dienstleistungen präsent.

Ansprechpartner:

Triaton GmbH
Babette Bargatzky
Telefon +49-211-967 9432
Fax: +49-211-967 5855
babette.bargatzky@thyssenkrupp.com
www.triaton.com

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