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Produkte und Lösungen, 22.03.2000, 01:00

Blasformmaschinen der Future Generation Technology-Baureihe

Zukunftssichere Blasformmaschinen für den Weltmarkt werden vollelektrisch oder hybrid angetrieben. Nach dieser Prämisse konzentriert sich die Fischer-W. Müller Blasformtechnik GmbH, Troisdorf/Deutschland, auf Maschinen der Future Generation Technology-Baureihe (FGT). Seit der K ?98 wurde das Maschinenprogramm nicht nur erweitert, sondern auch konsequent überarbeitet. Zentrale Bedeutung haben positive Erfahrungen mit der erstmals ausgestellten vollelektrischen Blasformmaschine FMB1. Im Frühjahr 2000 wird die erste vollelektrische Maschine der FMB4-Baureihe mit einem neuen direkt angetriebenen Schließsystem präsentiert. Auch die seit 1997 angebotene FMB4-Gesamtbaureihe wird in den meisten Bewegungsachsen mit servo-elektronischen Antrieben ausgerüstet. Maschinen mit Schließkräften von mehr als 200 kN werden allerdings nach wie vor hydraulisch angetrieben. Thyssen Krupp AG Fachpresse August-Thyssen-Straße 1, 40211 Düsseldorf Postfach 10 10 10, 40001 Düsseldorf Telefon: 0211 824-3 60 12 oder 0211 824-36 79 1 Telefax: 0211 824-3 60 35 Internet: www.thyssenkrupp.com

Mit der Vorstellung der vollelektrischen Blasformmaschine FMB4/4-100 präsentiert Fischer-W. Müller erstmals eine anwenderfreundliche Steuerung, bestehend aus einem Industrie-PC und einer in Troisdorf entwickelten Software. Inzwischen wurden mehrere FMB4-Maschinen mit dieser neuen Steuerung verkauft.

Zukunftssichere Blasformmaschinen für den Weltmarkt werden vollelektrisch oder hybrid angetrieben. Nach dieser Prämisse konzentriert sich die Fischer-W. Müller Blasformtechnik GmbH, Troisdorf/Deutschland, auf Maschinen der Future Generation Technology-Baureihe (FGT). Seit der K 98 wurde das Maschinenprogramm nicht nur erweitert, sondern auch konsequent überarbeitet. Zentrale Bedeutung haben positive Erfahrungen mit der erstmals ausgestellten vollelektrischen Blasformmaschine FMB1. Im Frühjahr 2000 wird die erste vollelektrische Maschine der FMB4-Baureihe mit einem neuen direkt angetriebenen Schließsystem präsentiert. Auch die seit 1997 angebotene FMB4-Gesamtbaureihe wird in den meisten Bewegungsachsen mit servo-elektronischen Antrieben ausgerüstet. Maschinen mit Schließkräften von mehr als 200 kN werden allerdings nach wie vor hydraulisch angetrieben. Thyssen Krupp AG Fachpresse August-Thyssen-Straße 1, 40211 Düsseldorf Postfach 10 10 10, 40001 Düsseldorf Telefon: 0211 824-3 60 12 oder 0211 824-36 79 1 Telefax: 0211 824-3 60 35 Internet: www.thyssenkrupp.com

Fischer-W. Müller baut Blasformmaschinen nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA bei Krupp Plastics & Rubber Machinery, Inc., in Edison/New Jersey, sowie in Brasilien bei Krupp Maquinas para Plasticos e Borracha (Brasil) Ltda., in Itupeva bei Sao Paulo. Basierend auf der FMB4-Serie hat die brasilianische Schwestergesellschaft mit der KMB3 je eine Ein- und Zwei-Stationen-Maschine mit 60 kN Schließkraft entwickelt. Zur Plast 2000 wird diese neue Blasformmaschine KMB3 D für die Dreifach-Produktion von PE-, PP- und PVC-Flaschen bis zu 3 l Inhalt in Halle 20 auf Stand B02/C01 vorgestellt.

Die mit einer elektronischen SPS-Steuerung italienischer Bauart ausgerüstete Maschine hat einen vollhydraulischen Antrieb für die Funktionen Schließen, Transport und Kalibrierung. Wie bei der FMB4 sind Führung und Schließkraft bei der horizontal transportierenden Schließeinheit der KMB3 getrennt. Durch Nicken des Extruders wird die Schlauchgeschwindigkeit kompensiert. Zurückschiebbare Kalibriereinheiten ermöglichen einen komfortablen Formenwechsel. Alternativ erfolgt das Zusammenführen des Artikels auf einem gemeinsamen durch die Maschine geführten Transportband. Verwendet werden Extruder mit 60 oder 70 mmØ und einem L/D-Verhältnis von 24. Die Trockentaktzeit der Maschine ist ¾ 2,4 s.

Neben der genannten KMB3 hat das brasilianische Unternehmen auf der Grundlage der FMB4-Serie die KMB6 entwickelt. Lieferbar ist sie ebenfalls als Ein- oder Doppelstationen-Maschine mit 120 kN Schließkraft. Beide mit Nutenextruder und Schlauchköpfen ausgerüstete Maschinentypen werden inzwischen nicht nur in Südamerika, sondern von Fischer-W. Müller auch bis nach Südostasien verkauft.

Im Sektor Großblasformmaschinen für Artikel mit mehr als 30 l Volumen brachte Fischer-W. Müller 1999 als weiteres Modell die FMB2-80 mit 800 kN Schließkraft auf den Markt. Diese Maschine mit Hybrid-Steuerung als Ein- oder Doppelstationen-Anlage produziert z.B. Multi Handling Stauchbundfässer mit 220 l Inhalt, eine zum Patent angemeldete Entwicklung aus Troisdorf.

Zur NPE in Chicago wird Fischer-W. Müller die ebenfalls patentierte Flat Desk Blasformmaschine zur Produktion von 3D-Bauteilen vorwiegend für die Automobilindustrie vorstellen. Diese neue Maschinenserie verzichtet völlig auf die bisher übliche Schließeinheit, weil die Blasform die erforderlichen Schließbewegungen übernimmt. Die Konstruktion ermöglicht erstmals den wirtschaftlicheren Einsatz mehrerer Flat Desk Einheiten unter dem Extruder-Schlauchkopf-System.

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