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Unternehmensmeldungen, 16.06.2010, 14:00

Das ThyssenKrupp Quartier wird eröffnet / Arbeitsplatz für mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter / Drei Jahre Bauzeit für die neue Hauptverwaltung / Baubeginn der Kindertagesstätte beschlossen


Nach dreijähriger Bauzeit wird die neue Konzernzentrale der ThyssenKrupp AG – das ThyssenKrupp Quartier – am 17. Juni offiziell eingeweiht. Mit der Konzentration seiner Verwaltungen auf die traditionsreichen Standorte Essen und Duisburg beginnt für den Konzern eine neue Epoche. Das Quartier in Essen – es fasst bisher auf verschiedene Standorte verteilte Verwaltungen zusammen – wird zum Herzstück des gesamten Konzerns. Ralph Labonte, Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp AG: „Mit der Eröffnung des ThyssenKrupp Quartiers beginnen wir ein neues Kapitel unserer Unternehmensgeschichte. Die Eröffnung ist ein Symbol des Aufbruchs und der Beginn einer neuen Zukunft von ThyssenKrupp in Essen.“

2006 war der Neubau in Essen und damit die Konzentration auf die Verwaltungsstandorte Essen und Duisburg beschlossen worden. In den Leitgedanken zum Architektenwettbewerb war das ambitionierte Ziel dieses Neubaus festgelegt worden: „Das ThyssenKrupp Quartier soll ein Symbol für die zukunftsgerichtete und nachhaltige Entwicklung des Konzerns werden.“ Mit dem symbolischen 1. Spatenstich am 12. Juni 2007 wurde mit der Realisierung des siegreichen Wettbewerbsbeitrags von JSWD Architekten und Chaix & Morel et associés, die die Arbeitsgemeinschaft Architekten ThyssenKrupp Quartier bilden, begonnen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 5. September 2008, das Richtfest konnte am 17. Juli 2009 gefeiert werden.

Die moderne Architektur mit ihrer Aufteilung auf mehrere Baukörper steht für Dialog und Wissensaustausch der mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier ihren neuen Arbeitsplatz finden werden.

Das Ziel, ein Quartier mit einem möglichst transparenten und homogenen architektonischen Erscheinungsbild zu schaffen, wurde voll erfüllt. Mehr als 300 Firmen haben an diesem Projekt gearbeitet, in der Schlussphase waren täglich mehr als 1.600 Spezialisten für die unterschiedlichsten Gewerke auf der Baustelle aktiv.

In einem zweiten Bauabschnitt folgen die ThyssenKrupp Academy und zwei weitere Verwaltungsgebäude. Deren Baubeginn war verschoben worden. Mit dem Bau der Kindertagesstätte wird hingegen umgehend begonnen. Die Kindertagesstätte unterstreicht den Anspruch von ThyssenKrupp, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt zu unterstützen. Darüber hinaus ist es dem Unternehmen wichtig, Kinder bereits im Vorschulalter ganzheitlich zu fördern und die Neugierde an Technik und Naturwissenschaften zu wecken.

Eines der Highlights des ThyssenKrupp Quartiers ist das kubusförmige Herzstück „Q1“. Nicht nur die Höhe von 50 Metern, vielmehr seine markante, expressive Form macht es zu einem Blickfang für jeden Besucher. In wenigen Tagen werden hier rund 500 Mitarbeiter ihre Büros beziehen. Das Gebäude „Q2“ beherbergt als Forum Sitzungssäle bis zu einem Fassungsvermögen von 1.000 Personen, die Mitarbeiterkantine, das Gästekasino und den „Raum der Stille“. Das Q2 forum ist Ort für Gespräche und der Projektarbeit – eine echte Kommunikationsbörse. Ergänzt wird das Gebäudeensemble des ThyssenKrupp Quartiers um die Gebäude Q5 und Q7. Architektonisch bilden sie eine Einheit mit dem Q1 und dem Q2 forum und bieten weiteren rund 220 bzw. 300 Mitarbeitern Platz.

Doch nicht nur die Gebäudearchitektur, auch das Außengelände hat viel zu bieten. Rund 700 Bäume, zahlreiche Grünflächen und eine über 200 Meter lange und 30 Meter breite Wasserachse verbessern das Kleinklima des gesamten Geländes erheblich. Sie sind ein integraler Bestandteil unserer Konzeption für ein modernes Arbeiten.

Den Anforderungen an einen nachhaltigen Umgang mit den Rohstoffressourcen wurde bei der Planung und Realisierung der Gebäude sowie des Freigeländes Rechnung getragen. Die im Erdreich gespeicherte Wärme bzw. Kälte wird geothermisch genutzt, aus der Abluft der Büros Wärme zurückgewonnen. Ein neu entwickeltes, aus ca. 400.000 zentral gesteuerten Lamellen bestehendes Sonnenschutzsystem sorgt für angenehme Raumtemperaturen. Das auf den Dächern des ThyssenKrupp Quartiers anfallende Regenwasser wird dem See im angrenzenden Krupp-Park zugeführt. Von dort gelangt es in den Emscherkreislauf, wo es erheblich zur Verbesserung der Wasserqualität beiträgt.

Ralph Labonte: „Das neue ThyssenKrupp Quartier stiftet Identität. Teil dieser Identität ist das klare Bekenntnis zur Heimat unseres Unternehmens. Mit dem Quartier beteiligen wir uns aktiv am Image- und Strukturwandel des Ruhrgebiets. Und wir sagen Ja zum Standort Nordrhein-Westfalen.“

Bilder und weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.thyssenkrupp.com/quartier/presse/index.html

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