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Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, 14.05.2008, 07:30

ThyssenKrupp im 1. Halbjahr 2007/2008

Vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden globalen Wachstumsdynamik hat ThyssenKrupp im 1. Halbjahr 2007/2008 Kurs gehalten. Bei Auftragseingang und Umsatz wurde erwartungsgemäß das hohe Vorjahresniveau erzielt, der Konzerngewinn fiel höher aus als erwartet. Das Konzernergebnis vor Steuern erreichte 1.388 Mio €. Es war insbesondere durch Vorlaufkosten von 128 Mio € für den Bau der neuen Stahlwerke und Restrukturierungsaufwendungen im Segment Steel von 10 Mio € sowie Erträge aus Unternehmensverkäufen von 27 Mio € beeinflusst. Vor diesen Sondereffekten läge das Ergebnis bei 1.499 Mio €. Das im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Konzernergebnis ist vor allem auf den drastischen Rückgang der Edelstahlpreise zurückzuführen. Vorstandsvorsitzender Dr. Ekkehard Schulz: „Wir planen unverändert ein Ergebnis vor Steuern – vor Sondereffekten, unter anderem Vorlaufkosten für die Stahlwerke in Brasilien und den USA – von über 3 Mrd €. Zudem gehen wir nach derzeitigem Stand von einem Umsatz in Höhe von insgesamt 53 Mrd € aus.“

Die wesentlichen Kennzahlen für das 1. Halbjahr 2007/2008 lauten:
・ Der Auftragseingang lag mit 27,4 Mrd € auf dem Niveau des Vorjahres.

・ Der Umsatz war mit 25,5 Mrd € gegenüber dem Vorjahreshalbjahr nahezu unverändert.

・ Das EBITDA erreichte 2.280 Mio € nach 2.538 Mio € im Vorjahr.
・ Das Ergebnis vor Steuern betrug 1.388 Mio €; im 1. Halbjahr des Vorjahres waren es 1.634 Mio € gewesen.

・ Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 1,76 € auf 1,85 €.

・ Die Netto-Finanzverbindlicheiten beliefen sich zum 31. März 2008 auf 1.988 Mio €. Dies entspricht einer Zunahme um 2.211 Mio € gegenüber dem 30. September 2007, als Netto-Finanzforderungen in Höhe von 223 Mio € bestanden. Am 31. März 2007 hatten die Netto-Finanzverbindlichkeiten 897 Mio € betragen.
Die wesentlichen Kennzahlen für das 2. Quartal 2007/2008 lauten:
・ Der Auftragseingang lag mit 14,1 Mrd € leicht über dem des Vorjahres (14,0 Mrd €).

・ Der Umsatz übertraf mit 13,2 Mrd € den des Vorjahres (13,1 Mrd €).

・ Das EBITDA lag mit 1.197 Mio € um 16 % über dem des Vorjahres (1.031 Mio €).

・ Das Ergebnis vor Steuern betrug 742 Mio €, im 2. Quartal des Vorjahres waren es 572 Mio € gewesen. Vor wesentlichen Sondereffekten hätte es 784 Mio € betragen.

・ Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 0,45 € auf 1 €.
Mittelfristig strebt ThyssenKrupp ein Umsatzniveau von 60 Mrd € an; gleichzeitig soll das Ergebnis vor Steuern und Sondereffekten nachhaltig 4 Mrd € erreichen. Längerfristig, insbesondere nach der Inbetriebnahme der Stahlwerke von Steel und Stainless in Nordamerika sowie der Investitionen der anderen Segmente in weiteren Regionen, werden ein Umsatz in der Größenordnung von 65 Mrd € und ein Ergebnis vor Steuern und Sondereffekten von 4,5 bis 5,0 Mrd € erwartet.


Der vollständige Zwischenbericht steht in deutscher und englischer Sprache im Internet unter http://www.thyssenkrupp.com als Online-Version und zum Download bereit.

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