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Unternehmensmeldungen, 16.03.2015, 10:01

CeBIT: ThyssenKrupp Elevator präsentiert innovative Servicelösung

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind für ThyssenKrupp Schlüsseltechnologien: Mithilfe des Internet der Dinge wird die Verfügbarkeit von Aufzugsanlagen weiter optimiert. Intelligentes und vernetztes Monitoring-System hebt Sicherheit und Zuverlässigkeit auf ein neues Level.

Andreas Schierenbeck, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Elevator AG, hat die digitale Transformation seines Unternehmens auf der CeBIT zur Chefsache erklärt: „Wir treiben die Digitalisierung konsequent voran und festigen unsere führende Position am Weltmarkt durch Investitionen in die Cloud und das Internet der Dinge“, erläuterte Andreas Schierenbeck seine Strategie. ThyssenKrupp hat zusammen mit Microsoft und dem IT-Dienstleister CGI ein intelligentes vernetztes Monitoring-System entwickelt. Über die Cloud vernetzt das Unternehmen seine Aufzüge und überwacht so sämtliche Funktionen – von der Kabinengeschwindigkeit über die Zuladung bis hin zu den Türmechanismen. Mithilfe von Microsoft Azure Machine Learning gelingt es ThyssenKrupp, ein völlig neues, präventives Wartungssystem zu etablieren. Anstatt auf eine Störung zu reagieren, greifen Servicetechniker nun auf Echtzeit-Daten zurück und können bereits vor dem Ausfall eines Aufzugs Maßnahmen ergreifen. Kunden profitieren von deutlich längeren Betriebszeiten.

„Gemeinsam mit Microsoft digitalisieren wir unsere Industrieprodukte und verwandeln Big Data in Smart Data. Wir erweitern unser Geschäftsmodell und sichern uns so entscheidende Wettbewerbsvorteile“, so Schierenbeck. „Damit sind wir in der Lage, unseren Kunden voraussagenden, ja sogar präventiven Service für Aufzüge anzubieten.“

Auch übergreifend ist das Thema von hoher Bedeutung für den Konzern, so ThyssenKrupp Technologiechef Dr. Reinhold Achatz: „Wir bei ThyssenKrupp sind überzeugt, dass Industrie 4.0 einen Siegeszug antreten wird.“ Der Konzern setzt Industrie 4.0 Konzepte bereits an vielen Stellen ein. Dies geschieht auf Basis der Vernetzung von mechanisch-elektronischen Komponenten mit IT- und Software-Elementen zu cyber-physischen Systemen, durch Seamless Engineering (Systementwicklung ohne Daten- und Medienbrüche) und die geschäftsprozessübergreifende Integration von Wertschöpfungsketten.

Zum Auftakt der CeBIT zeigten Andreas Schierenbeck und Dr. Klaus von Rottkay, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland sowie Matthias Dornbracht, Geschäftsführer des Armaturenherstellers Dornbracht, das Potenzial von Schlüsseltechnologien wie Industrie 4.0 auf und warben für Investitionen und Innovationsbereitschaft. „Wir können die Erfolgsgeschichte des Wirtschaftsstandorts Deutschland digital fortschreiben, wenn wir jetzt entschlossen die Voraussetzungen für ein Digitales Wirtschaftswunder schaffen“, so von Rottkay.

In Zukunft werden intelligente Aufzüge selbstständig Rückmeldung über ihren Zustand geben. Ausfälle können so auf ein Minimum reduziert werden. Für mittlere und hohe Gebäude ein immenser Vorteil: Aufzüge sind der entscheidende Faktor für den Transport innerhalb des Gebäudes. Moderne Großstädte sind daher auf effiziente und zuverlässige Aufzugsanlagen angewiesen. Durch die stetige Urbanisierung wird dieser Einfluss weiter wachsen: Seit 2014 lebt der größte Teil der Weltbevölkerung in Städten. Nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation werden im Jahr 2050 sieben von zehn Menschen in Städten leben – drei Milliarden mehr als heute.

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