Skip Navigation

Unternehmensmeldungen, 06.05.2011, 18:18

ThyssenKrupp Quartier holt Gold

ThyssenKrupp hat von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB am 6. Mai 2011 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung das Zertifikat in Gold für den ökologischen und wirtschaftlichen Bau des Headquarters im ThyssenKrupp Quartier in Essen erhalten. Die 2010 eingeweihte internationale Unternehmenszentrale des Konzerns erfüllt die strengen Vorschriften der DGNB mit einem effizienten Energieversorgungskonzept, dem Einsatz nachhaltiger Technologien und Baumaterialien und überzeugt mit einem energieeffizienten Wärme- und Kühlkonzept.
„Das ThyssenKrupp Quartier ist ein Symbol für die zukunftsgerichtete und nachhaltige Entwicklung des Konzerns“, betont Dr. Martin Grimm, Vorsitzender der Geschäftsführung von ThyssenKrupp Real Estate, die Bedeutung der neuen Unternehmenszentrale. „Dieses ambitionierte Ziel hat ThyssenKrupp bereits im Leitgedanken zum Architektenwettbewerb festgelegt und während der rund dreijährigen Bauzeit erfolgreich umgesetzt.“ Aufgrund der vorbildlichen Planung verlieh die DGNB schon während der Bauphase im Jahr 2009 das Vorzertifikat in Gold.
Der Primärenergiebedarf des Headquarters unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 58 Prozent. Die Ökobilanz des Gebäudes zeigt einen CO²-Ausstoß, der circa 27 Prozent unter dem Wert eines vergleichbaren Referenzgebäudes liegt.
Energiesonden ermöglichen die geothermische Nutzung der im Erdreich gespeicherten Wärme und Kälte. Auf einem rund 1.000 m² großen „Geothermiefeld“ sind die Sonden bis zu einer Tiefe von 100 Metern in den Boden eingelassen. Das eigens für das Quartier entwickelte und weltweit einzigartige Sonnenschutzsystem besteht aus circa 400.000 zentral gesteuerten Lamellen und sorgt für angenehme Raumtemperaturen und optimale Tageslichtausbeute. Das auf den Dächern des ThyssenKrupp Quartiers anfallende Regenwasser wird dem See im angrenzenden Krupp-Park zugeführt. Von dort gelangt es in den Emscherkreislauf, wo es erheblich zur Verbesserung der Wasserqualität beiträgt. „Neben den Umweltaspekten überzeugte das ThyssenKrupp Quartier die DGNB mit ökonomischen und soziokulturellen Komponenten“, so Professor Manfred Hegger, Präsident der DGNB. „Ökonomisch steht es für den sparsamen Umgang mit Ressourcen, einen hohen Werterhalt der Immobilie und soziokulturell für ein integratives und motivierendes Arbeitsumfeld.“
Die Architektur des Quartiers und der umliegenden Gebäude vermittelt Offenheit und Transparenz. Durch die zentrale Struktur der Verwaltung werden Entscheidungswege spürbar kürzer, Prozesse vereinfacht und der Dialog zwischen den Mitarbeitern unterstützt. Darüber hinaus fördert die offene Struktur des Gebäudes und des Campus die Kommunikation mit den Menschen in der Umgebung. http://www.thyssenkrupp.com/quartier/presse

nach oben