Skip Navigation

Produkte und Lösungen, 30.05.2011, 15:00

„Please wait a minute“ - Eine Skulptur von Andreas Rimkus für die Weltreligionen aus Edelstahl der ThyssenKrupp Nirosta

Fünf Milliarden Menschen bekennen sich zu einer der sechs Weltreligionen. Doch welche sind das eigentlich? Ein Gedanke, den sich bestimmt jeder schon einmal gestellt hat. Damit auseinandergesetzt hat sich der Schmiede- und Ideenkünstler Andreas Rimkus aus dem niedersächsischen Springe. Er setzte seine Idee und sein Konzept um und schuf die Skulptur „Please wait a minute“ aus Edelstahl, welcher von der ThyssenKrupp Nirosta zur Verfügung gestellt wurde. Zu sehen ist sie in Hannover auf dem Platz der Weltausstellung. Feierlich eingeweiht wurde die Edelstahlplastik im Beisein des Künstlers vom Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission, Minister a.D. Walter Hirche, von Propst Martin Tenge, Sprecher des Rats der Religionen und vom Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Stephan Weil. In den nächsten Wochen zieht die Skulptur an verschiedene Orte im Stadtgebiet Hannover und tritt dann im September ihre erste große Reise nach Aachen an. Dort wird sie anlässlich der „10th International Conference on Technology of Plasticity, ICTP 2011“bei der RWTH Aachen ausgestellt sein.

Bereits in der Vergangenheit schuf der Künstler verschiedene Objekte aus Edelstahl der ThyssenKrupp Nirosta. „Mit diesem wertvollen Werkstoff lassen sich meine Entwürfe auf besondere Weise realisieren. Die Objekte sind gleichzeitig filigran und stabil – und lassen somit spannungsgeladene Kombinationen zu“, erklärt Rimkus seine Materialwahl. Das Konzept sieht die Aufstellung der neuen Skulptur an öffentlichen Orten vor, an denen Menschen warten müssen. Dazu eignen sich beispielsweise öffentliche Plätze, Bahnhöfe, Flughäfen oder Krankenhäuser. Dort, wo die Menschen oft viele Stunden mit Warten verbringen müssen, stiftet ein solches Objekt „Sinn“.

Die sechs Symbole der größten Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddismus und Bahai) bestimmen das äußere Erscheinungsbild. Der Mensch steht im wahrsten Sinne des Wortes im Mittelpunkt der Edelstahlplastik und kann durch Berühren verschiedener Sensoren „eintauchen“ in eine ihm unbekannte Welt. Wie in einem Hörbuch kann sich der Besucher dann die wichtigsten Grundlehren der einzelnen Religionen anhören, und erfahren, dass im Grunde alle Religionen das gleiche Ziel verfolgen, den Frieden. Die Texte verfasste der Rat der Religionen in Hannover. Sie stellen die jeweilige Religion kurz vor und sind in vielen Sprachen abrufbar. Auch das nächste Projekt des Künstlers wird aus Edelstahl gefertigt, ein Spielbrunnen, der auch über das Internet „zu bespielen“ sein wird.

nach oben