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Unternehmensmeldungen, 12.06.2003, 02:00

Zeichen gesetzt: ThyssenKrupp schafft 60 zusätzliche Ausbildungsplätze

Mitarbeiter der ThyssenKrupp Tochter Rasselstein Hoesch verzichten auf Bonus-Zahlungen zugunsten sechs weiterer Lehrstellen

Angesichts der angespannten Lage auf dem Lehrstellenmarkt hat der Vorstand der ThyssenKrupp AG zugesagt, 60 zusätzliche Ausbildungsplätze im Konzern zu schaffen. Dadurch erhöht sich die Anzahl der geplanten Neueinstellungen von Auszubildenden von 1.405 (Stand 30.09.2002) beträchtlich. Für diese zusätzlichen Ausbildungsplätze stellt ThyssenKrupp insgesamt 1,8 Mio Euro zur Verfügung.

"In der heutigen Zeit sind viele Jugendliche von Arbeitslosigkeit betroffen. Oft liegt der Grund hierfür in der fehlenden Berufsausbildung. Gerade aber die Jugend ist unsere Zukunft. Deshalb ist es uns seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen, jungen Menschen durch eine qualifizierte Ausbildung möglichst gute Chancen für den Arbeitsmarkt zu eröffnen" erklärte Ralph Labonte, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp AG.

Die 60 Ausbildungsplätze werden bundesweit in den Unternehmen des Konzerns geschaffen. Regionale Schwerpunkte sollen das Ruhrgebiet und die neuen Bundesländer sein. Ausbildungsbeginn ist der 1. September 2003. Die Ausbildungsdauer beträgt je nach angestrebtem Beruf im gewerblichen, kaufmännischen und technischen Bereich zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Jahren.

Die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte ist bei ThyssenKrupp seit jeher von zentraler Bedeutung. Schon seit Jahren bildet ThyssenKrupp über den eigenen Bedarf an Fachkräften hinaus aus. Insgesamt erlernen 4.843 junge Menschen (Stand 30.09.2002) bei ThyssenKrupp einen von über 70 angebotenen Ausbildungsberufen. Die Bandbreite reicht vom Groß- und Außenhandelskaufmann über den Industriemechaniker bis hin zum IT-Systemelektroniker. In Deutschland verfügt der Konzern über rund 50 Ausbildungswerkstätten und 40 weitere Ausbildungseinrichtungen. Seit der Fusion von Thyssen und Krupp im Jahr 1999 haben insgesamt 3.728 junge Menschen ihre Ausbildung im Konzern erfolgreich abgeschlossen (Stand 30.09.2002). Die konzernweite Ausbildungsquote beträgt seit vielen Jahren konstant rund fünf Prozent.

Bei der Rasselstein Hoesch GmbH, einem Tochterunternehmen der ThyssenKrupp Steel AG, werden zehn weitere Lehrstellen für Industriemechaniker und Mechatroniker eingerichtet. Ermöglicht wurde die Finanzierung von sechs dieser zusätzlichen Ausbildungsplätze durch den Verzicht der Mitarbeiter des Unternehmens auf ihre Bonus-Zahlungen. Die Ausbildung zum Industriemechaniker bzw. Mechatroniker dauert dreieinhalb Jahre. Ausbildungsbeginn ist der 25. August 2003. Insgesamt erlernen 214 junge Menschen (Stand 30.09.2002) bei Rasselstein Hoesch einen von insgesamt zehn Ausbildungsberufen im gewerblichen, kaufmännischen und technischen Bereich. Das entspricht einer Ausbildungsquote von über acht Prozent.

Thomas Schlenz, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der ThyssenKrupp AG, begrüßte die gemeinsamen Anstrengungen von Vorstand und Mitarbeitern zugunsten weiterer Ausbildungsplätze: "Durch das Engagement von Vorstand und Mitarbeitern erhalten weitere 66 Lehrstellensuchende eine Ausbildung mit Perspektive. Das ist eine wichtige Voraussetzung für den beruflichen Erfolg und für die Zukunft von jungen Menschen."

ThyssenKrupp ist in über 70 Ländern tätig und besetzt in seinen drei Tätigkeitsschwerpunkten Steel, Capital Goods und Services überwiegend TOP-3-Positionen. Im Geschäftsjahr 2001/2002 wurde ein Umsatz von über 36 Mrd Euro erwirtschaftet. Der Konzern beschäftigt weltweit 191.000 Mitarbeiter.

Die Rasselstein Hoesch GmbH mit Sitz in Andernach, Rheinland-Pfalz, ist der einzige deutsche Hersteller von Weißblech und gehört zu den drei größten Produzenten in Europa. Im Geschäftsjahr 2001/2002 erwirtschafteten rund 2.300 Mitarbeiter einen Umsatz von 762 Mio Euro. Die Rasselstein Hoesch GmbH ist ein Tochterunternehmen der ThyssenKrupp Steel AG.

Ansprechpartner:

Dr. Jürgen Claassen
ZB Kommunikation und Vorstandsbüro
Telefon +49 (211) 824-36002
Telefax +49 (211) 824-36005
E-Mail: presse@tk.thyssenkrupp.com
www.thyssenkrupp.com

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