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Produkte und Lösungen, 21.08.2007, 13:00

Fertigungsbeginn für das zweite Los deutscher Brennstoffzellen-U-Boote

Am 21. August fand in Kiel bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) – einem Unternehmen von ThyssenKrupp Marine Systems – der Fertigungsbeginn des ersten von zwei U-Booten der Klasse 212A für die Deutsche Marine statt. Vor rund 150 Gästen startete der Vizepräsident des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung, Harald Stein, das Schweißen des ersten Spants für eines der neuen Boote aus amagnetischem Stahl.

Die beiden Boote werden mit einem außenluftunabhängigen Antrieb auf der Basis der Brennstoffzelle ausgerüstet. Das zweite Los der Klasse 212A für die Deutsche Marine baut auf dem bereits bewährten Gesamtentwurf der ersten vier Boote auf. Dieser wird an die zukünftigen Einsatzanforderungen der Deutschen Marine angepasst.

Neben einer erweiterten und verbesserten Über- und Unterwassersensorik verfügen die neuen Boote über wichtige Neuerungen im Bereich der Kommunikationstechnik. Diese ermöglichen einen optimalen Einsatz in der vernetzten Operationsführung. Die Boote sollen 2012 und 2013 abgeliefert werden.

Der Vertrag zwischen der Arbeitsgemeinschaft „ARGE 2. Los 212A“ und dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung wurde am 22. September 2006 unterzeichnet. Die ARGE besteht aus den Unternehmen HDW und Nordseewerke, die zum Werftenverbund ThyssenKrupp Marine Systems gehören.

Das erste Los der revolutionären Brennstoffzellen-U-Boote der Klasse 212A ist bereits bei der Deutschen Marine im Einsatz. Im Mai 2007 wurde mit der U34 das letzte der vier Boote feierlich in Dienst gestellt.

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