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Unternehmensmeldungen, 08.01.2001, 01:00

Schaden am Kraftwerk Ruhrort der Thyssen Krupp Stahl AG

Am 8. Januar 2001 sollten kurz vor 19 Uhr am Block 2 im Kraftwerk Ruhrort geringe Mengen Koksgas eingesetzt werden. Sekunden nach der Inbetriebnahme eines Koksgasbrenners kam es zu einer Explosion in der Koksgasleitung. Dieser folgten zwei weitere Explosionen, von denen die stärkste in Höhe von Block 4 entstand. Die Koksgasleitung im Bereich von Kessel 4 riß auf. Die daraus resultierende Druckwelle zerstörte Fenster und dünnere Wände des Gebäudes. Die herausfallenden Steine und Fensterrahmen beschädigten in der Nähe stehende Fahrzeuge. Personen kamen nicht zu Schaden. Nach Verschließen der Koksgasleitung verursachten Restgase kleinere Brände auf dem 50 Meter hohen Kesselhausdach, die weithin zu sehen waren.

Die Werkfeuerwehr von ThyssenKrupp Stahl und die Berufsfeuerwehr Duisburg waren - automatisch alarmiert über Sensoren - unmittelbar nach dem Vorfall vor Ort. Sie haben die Unfallstelle gesichert, Straßen gesperrt und die Gaskonzentration im Gebäude ständig gemessen.

Die Ursachen für den Schaden werden zur Zeit geprüft; es sind keine Beeinträchtigungen der Produktion bei ThyssenKrupp Stahl zu erwarten. Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Bärbel Höhn war noch am Abend vor Ort und wurde umfassend vom Unternehmen informiert.

Duisburg, den 8. Januar 2001

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