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Unternehmensmeldungen, 29.06.2012, 11:00

Erweiterung Deponie Wehofen-Nord: ThyssenKrupp Steel Europe stellt Antrag auf Planfeststellung

Die ThyssenKrupp Steel Europe hat heute den Planfeststellungsantrag für die Erweiterung der Deponie Wehofen-Nord um einen dritten Bauabschnitt bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht. Die Behörde wird auf der Grundlage des Antrags das so genannte Planfeststellungsverfahren durchführen. Am Ende dieses förmlichen Verfahrens steht dann der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung.

Die Bezirksregierung wird das zehn Aktenordner und ungefähr 1.500 Blatt starke Dokument zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Ist die Vollständigkeit festgestellt, wird der Antrag weiteren von dem Vorhaben betroffenen Behörden und anderen Trägern öffentlicher Belange wie zum Beispiel Naturschutzverbänden oder der Emschergenossenschaft zur Stellungnahme vorgelegt. Außerdem wird der Antrag in Duisburg und in Dinslaken öffentlich ausgelegt, damit die Einwohner sich informieren können. Eventuelle Einwände betroffener Bürger werden, zusammen mit den Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange, später in einem Erörterungstermin behandelt.

ThyssenKrupp Steel Europe wird der Bezirksregierung insgesamt 30 Ausfertigungen des Antrags auf Planfeststellung einreichen. Sobald die Behörde die Vollständigkeit der Unterlagen festgestellt hat und um den Bürgern die umfassende Information über das Vorhaben zu erleichtern, wird das Unternehmen das Dokument zusätzlich auch auf der Website http://www.deponie-wehofen.de veröffentlichen.

ThyssenKrupp Steel Europe hat die Öffentlichkeit schon weit im Vorfeld der Antragstellung über die geplante Deponieweiterung informiert. Von Februar bis Mai 2012 hat das Unternehmen an vier von Pfarrer Ronny Schneider moderierten „Runden Tischen“ teilgenommen und sich den Fragen der Dinslakener zur Deponieerweiterung gestellt. Bei einer öffentlichen Deponiebesichtigung konnten die Bürger hinter die Kulissen des Deponiebetriebs schauen und sich ein konkretes Bild von der geplanten Erweiterung machen.

Auf der Deponie-Website im Internet wurde der Verlauf der Gespräche am „Runden Tisch“ dokumentiert und über weitere aktuelle Ereignisse berichtet. Die Bezirksregierung, die einen Beobachter zum „Runden Tisch“ entsandt hatte, bescheinigt ThyssenKrupp Steel Europe ein hohes Maß an Bürgernähe und Transparenz und will künftigen Antragstellern empfehlen, sich am Vorgehen des Unternehmens zu orientieren.

Die Deponie Wehofen-Nord ist Teil des Deponie- und Haldenstandortes Wehofen, der schon seit 1935 betrieben wird. Wehofen-Nord ist die einzige aktive Deponie von ThyssenKrupp Steel Europe und als Ablagerungsstätte für nicht gefährliche Abfälle der Deponieklasse I ausgewiesen. ThyssenKrupp Steel Europe will auf dem geplanten dritten Bauabschnitt Schlacken, Steine, Bauschutt, Bodenaushub und Straßenkehricht ablagern. Dabei geht es um etwa 800.000 Tonnen Material im Jahr. Die Abfälle entstehen im nur sechs Kilometer Luftlinie entfernten integrierten Hüttenwerk des Unternehmens im Duisburger Norden. Von dort aus können die Materialien direkt und ohne Ortsdurchfahrten zur Deponie gebracht werden. Weitere Informationen: http://www.deponie-wehofen.de.

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