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Unternehmensmeldungen, 01.02.2008, 11:01

Modernisierte Produktionsanlagen steigern Wettbewerbsfähigkeit von ThyssenKrupp VDM

Die ThyssenKrupp VDM GmbH arbeitet intensiv daran, ihre Position als einer der weltweit führenden Anbieter von Hochleistungswerkstoffen aus Nickellegierungen langfristig zu festigen und auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind im Rahmen einer Vorwärtsstrategie verschiedene Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von mehr als 70 Millionen Euro auf den Weg gebracht worden. Dazu zählt die Verlagerung der Drahtproduktion von Bärenstein nach Werdohl. Damit ist am Hauptsitz der ThyssenKrupp VDM eine dem neuesten Stand der Technik entsprechende Fertigung für Drähte aus Nickellegierungen und hochlegierten Sonderedelstählen entstanden, die heute offiziell ihren Betrieb aufgenommen hat. „Der Umzug erfolgte bei laufender Produktion. Dadurch konnte die Versorgung der weltweiten Kunden jederzeit gewährleistet werden“, sagte Dr. Jürgen Olbrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der ThyssenKrupp VDM, bei der Einweihung: „Durch die neue, erheblich modernisierte Drahtfertigung ist die ThyssenKrupp VDM für die Zukunft optimal gerüstet“.

Am bisherigen Standort Bärenstein war eine konkurrenzfähige Drahtfertigung nicht mehr möglich. Erhöhte Anforderungen an Technik, Logistik und Effizienz der Fertigung machten die Verlagerung zum Hauptsitz des Unternehmens notwendig. Die Produktion von Walz-, Grob-, Fein- und Flachdrähten sowie Heizelementen und Schweißdrähten erfolgt jetzt im Werk Werdohl. In einer 11.000 Quadratmeter großen Halle werden rund 550 Tonnen Draht pro Monat hergestellt.
In diese Maßnahme sind rund zwölf Millionen Euro investiert worden. Die etwa 160 Mitarbeiter in Bärenstein haben innerhalb der ThyssenKrupp VDM eine neue Aufgabe gefunden. „Mit diesem Schritt wird die Wettbewerbsfähigkeit der ThyssenKrupp VDM deutlich verbessert. Dabei verfolgen wir, wenn möglich, den Grundsatz Umstrukturierung geht vor Abbau von
Arbeitsplätzen“, erklärte Dr. Michael Rademacher. „Dies ist auch ein Zeichen für den Standort Deutschland: Unternehmen wie ThyssenKrupp investieren hier und eine solche Produktion ist kostenorientiert und effizient auch in diesem Land möglich“, sagte der Stellvertretende Vorstandvorsitzende der ThyssenKrupp Stainless AG weiter.

Die neue Drahtfertigung in Werdohl ist Teil eines Investitionsprogramms bei ThyssenKrupp VDM mit einem Gesamtvolumen von mehr als 70 Millionen Euro. Dieses sieht unter anderem die Erweiterung der Umschmelzkapazitäten und die Errichtung einer Schmiedelinie am Standort Unna vor.

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