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Unternehmensmeldungen, 01.02.2005, 01:00

Hochofenkonzept Bruckhausen: Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand

Die ThyssenKrupp Stahl AG begrüßt den Beschluss des Duisburger Stadtrats, die Realisierung des Hochofenkonzepts für den Standort Bruckhausen positiv zu begleiten. "Wir werden für den Neubau des Hochofens 8 bis 2008 schrittweise 200 Mio Euro investieren. Damit stärken wir die leistungsfähige Metallurgiestufe in Duisburg und garantieren außerdem die Versorgung des Ruhrorter Stahlwerks von Mittal Steel mit Roheisen. Das Projekt sichert 1.200 Arbeitsplätze direkt und 3.600 indirekt. Gleichzeitig verbessert sich die Umweltsituation im Duisburger Norden in erheblichem Umfang", betont Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Stahl AG.

Der Neubau des Hochofens 8 als Ersatz für den Hochofen 4, der stillgesetzt und nur noch als Reserveaggregat vorgehalten wird, bringt erhebliche ökologische Fortschritte. Allein 30 % der Investitionskosten entfallen auf Umweltschutzeinrichtungen, die zum Teil über den bisherigen Stand der Technik hinausgehen.

- Die Entstaubung der Gießhalle und der Möllerung wird so ausgelegt, dass der gesetzliche Grenzwert um die Hälfte unterschritten wird.

- Die im Abgas der Winderhitzer enthaltenen staubförmigen Emissionen werden den gesetzlichen Grenzwert ebenfalls um die Hälfte unterschreiten.

- Diffuse Staubquellen werden technisch vollständig erfasst. Dies mindert gegenüber dem Hochofen 4 die Emissionen um über ein Drittel.

- Bandübergaben, Siebmaschinen und Wiegebunker werden an die Entstaubung angeschlossen.

Zusätzlich hat ThyssenKrupp Stahl im Erörterungstermin, der vom 25. bis zum 27. Januar 2005 stattgefunden hat, freiwillig zugesagt, den Möllerbunker für den Hochofen 9 mit einer neuartigen Entstaubungsanlage auszurüsten, wie sie auch für den Hochofen 8 vorgesehen ist. Alleine diese Maßnahmen sind mit Investitionskosten von 20 Mio Euro und laufenden Betriebskosten von jährlich 800.000 Euro verbunden, die zusätzlich anfallen. Sie tragen aber dazu bei, Feinstaubbelastungen an besonders kritischen Stellen noch einmal deutlich zu senken.

"ThyssenKrupp Stahl setzt damit ein Zeichen, das seine verantwortliche Haltung für eine weitere Verbesserung der Umweltsituation im Duisburger Norden verdeutlicht. Der Neubau des Hochofens 8 ist die logische Fortsetzung der Staubminderungsmaßnahmen, die bereits 2001 freiwillig mit dem NRW-Umweltministerium vereinbart und konsequent umgesetzt wurden", lautet das Fazit von Dr. Köhler. Insgesamt waren 62 Mio Euro investiert worden. Mehrmonatige Messungen zeigen, dass zum Teil eine Verminderung der Staubemission um 70 % erreicht worden ist. Dies wurde auch von den zuständigen Behörden bestätigt.

Die Einschränkungen, die in den heutigen Presseberichten erwähnt werden, sind nicht Bestandteil des Ratsbeschlusses. Sie wurden von zwei Fraktionen zum Diskussionsprotokoll gegeben. ThyssenKrupp Stahl erklärt hierzu, dass sämtliche gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Zur Feinstaubproblematik ist festzuhalten, dass der Beitrag von ThyssenKrupp Stahl an den Belastungen im Duisburger Norden unter 20 Prozent liegt. Den weitaus größten Teil tragen der Straßenverkehr und andere Feinstaubquellen bei. "Wir können nicht allein für die Lösung eines Problems verantwortlich gemacht werden, für das es viele von uns nicht beeinflussbare Ursachen gibt, so Dr. Köhler.

Diese Presse-Information finden Sie auch im Internet unter: www.thyssenkrupp-steel.de

Kontakt:

ThyssenKrupp Steel AG
Erwin Schneider
Tel.: +49 203 52 - 2 56 90
Fax: +49 203 52 - 2 57 07
E-Mail: erwin.schneider@thyssenkrupp.com

Dietmar Stamm
Tel.: +49 203 52 - 2 62 67
Fax: +49 203 52 - 2 57 07
E-Mail: dietmar.stamm@thyssenkrupp.com

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