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Produkte und Lösungen, 30.08.2010, 16:22

Verlängerte Werkbank: ThyssenKrupp Nirosta bündelt Aktivitäten ihrer Edelstahl-Servicecenter

ThyssenKrupp Nirosta bündelt künftig alle Aktivitäten ihrer Edelstahl-Servicecenter in einem Geschäftsbereich. Dies bedeutet, dass neben dem Nirosta-Servicecenter (NSC) mit dem Standort in Wilnsdorf (bei Siegen) auch die EBOR Edelstahl GmbH (Sachsenheim bei Stuttgart) und smb Chromstahl GmbH (Langenhagen bei Hannover) eingegliedert werden. Sie firmieren dann ebenfalls als Servicecenter der ThyssenKrupp Nirosta. Einem entsprechenden Beschluss hat jetzt der Aufsichtsrat zugestimmt. Die neue Struktur gilt mit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Oktober 2010. „Mit diesem Schritt können wir gegenüber unseren Kunden noch stärker deutlich machen, dass die Servicecenter verlängerte Werkbanken unserer Produktionswerke sind“, betont Karsten Lork, Leiter Gesamtvertrieb der ThyssenKrupp Nirosta.

Bislang schon wurde seitens ThyssenKrupp Nirosta eine Reihe von Dienstleistungen im Bereich der Anarbeitung angeboten. Dazu zählen: Längszerteilen von Coils aus Mehr-Produktion und gezielt bestelltem Vormaterial, Vermarktung dieser Produkte als 1. Wahl-Spaltband sowie Verkauf von Material aus den Kaltwalzwerken Krefeld, Benrath und Dillenburg. Mit der nun eingeleiteten Maßnahme kommt die Fertigung und Vermarktung von Blechen mit unbehandelter Oberfläche sowie Blechen und Bändern in oberflächenbehandelter Ausführung (Bürsten, Schleifen, Lackieren, Hochglanzpolieren) innerhalb eines einheitlichen Geschäftsfeldes NSC hinzu. Damit bietet die ThyssenKrupp Nirosta ihre Produkte und Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette jetzt „aus einem Guss“ an. „Neben diesem Nutzen für unsere Kunden bleiben die bisherigen Vorzüge eines Servicecenters wie Flexibilität, Terminsicherheit, bedarfsgerechte Losgrößen sowie eine nochmals verstärkte Einbindung in die Entwicklungsarbeit und den Produktservice der ThyssenKrupp Nirosta vollständig erhalten“, beschreibt Lork.

Über diese Vorteile im operativen Geschäft hinaus führt die Neuorganisation zu Kosten-Einsparungen insbesondere im Verwaltungsbereich. Ein Personalabbau für die Standorte in Wilnsdorf (98 Mitarbeiter), EBOR in Sachsenheim (100) und smb in Langenhagen (33) ist mit der Umstrukturierung der Servicecenter-Aktivitäten nicht verbunden.

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