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Produkte und Lösungen, 04.09.2007, 12:00

SubCon 2007 – U-Boot-Technologie für neue Einsatzszenarien

Hamburg/Kiel

Am 4. September 2007 hat in Kiel die viertägige internationale U-Boot-Fachkonferenz SubCon 2007 begonnen. Über 400 Gäste aus dem In- und Ausland, darunter Delegierte von 26 Marinen, nehmen an der Veranstaltung teil. Die SubCon findet nach 1995, 1999 und 2003 bereits zum vierten Mal in der Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt statt. Veranstaltet wird die renommierte Tagung von der Submarine Division von ThyssenKrupp Marine Systems, MAN Ferrostaal und MarineForce International. Schirmherr der SubCon 2007 ist der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, in dessen Namen der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey die Fachkonferenz eröffnete.

Zentrales Anliegen der SubCon ist der Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und U-Boot fahrenden Marinen beziehungsweise solchen, die U-Boote in ihre Flotten einführen möchten. Auf der Basis der Einsatzerfahrungen der Marinen und der neuesten technischen Entwicklungen werden während der Konferenz Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit aufgezeigt und diskutiert. Im technischen Bereich stehen Vorträge zu neuen U-Bootentwürfen, Schiffs- und Antriebstechnik, Waffen-, Ortungs- und Kommunikationssystemen sowie Rettungsmitteln auf dem Programm.

Die Veranstalter der SubCon 2007 arbeiten seit vielen Jahrzehnten auf dem Gebiet nicht-nuklearer U-Boote zusammen und sind hier Marktführer. Als einziges Unternehmen der Welt verfügt ThyssenKrupp Marine Systems über zwei voll erprobte, nicht-nukleare U-Boot-Antriebssysteme, die von der Außenluft unabhängig sind. Der von HDW entwickelte Brennstoffzellenantrieb konnte bislang für 21 Boote unter Vertrag genommen werden, von denen bereits sechs Einheiten der Klasse U212A bei der Deutschen und Italienischen Marine in Dienst gestellt sind. Auch der von Kockums entwickelte außenluftunabhängige Stirlingmotor, der auf allen fünf U-Booten der Schwedischen Marine im Einsatz ist, hat seine Serienreife unter Beweis gestellt.

Zur Submarine Division von ThyssenKrupp Marine Systems gehören die Werften Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) in Kiel, Nordseewerke in Emden, Kockums in Malmö und Karlskrona (Schweden) sowie Hellenic Shipyards bei Athen.

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