Skip Navigation

Unternehmensmeldungen, 03.03.2011, 12:00

Fortsetzung folgt: ThyssenKrupp Steel Europe spart mit smartem Energieeffizienz-Programm seit 2009 rund 45 Millionen Euro

ThyssenKrupp Steel Europe hat im vergangenen Jahr ein neues Energieeffizienz-Programm gestartet, mit dem die Energiekosten an allen Standorten des Produktionsnetzwerks weiter nachhaltig gesenkt werden. Die Ergebnisse der Sparmaßnahmen können sich sehen lassen: denn das bislang allein an den Standorten Siegerland, Bochum und Dortmund identifizierte Potenzial liegt bei rund 12,5 Millionen Euro und sorgt damit bis zum Ende der Umsetzungsphase im Jahr 2014 rechnerisch für 78.000 Tonnen weniger CO2 Ausstoß. Damit verbunden ist eine Verminderung des Energiebedarfs in Höhe von 300.000 Megawattstunden Strom – und entspricht dem jährlichen Strom- und Wärmeverbrauch von 10.000 Haushalten beziehungsweise dem CO2-Speichervolumen von insgesamt knapp 2,6 Millionen Bäumen.

Anlagen- und personenbezogene Maßnahmen

Bei den Energiesparmaßnahmen handelt es sich zu 95 Prozent um anlagenbezogene Veränderungen, für die rund acht Millionen Euro investiert werden müssen. So werden beispielsweise Verbrauchsstellen nach Betrieb automatisch abgeschaltet, die Bandtemperaturen der Beschichtungsanlagen reduziert, Hallenheizungen werden durch Erdgasheizungen ersetzt, Isolationen verbessert, die Kapazitäten von Pumpen in den Kühlungssystemen von Anlagen reduziert und das Kühlwasserrecycling intensiviert. Aber auch einige Einzelmaßnahmen, die von jedem einzelnen Mitarbeiter aktiv unterstützt werden können – wie zum Beispiel eine bessere Regelung der Büroheizungen oder das „sparsame“ Öffnen von Werks- und Anlagentoren - bergen Verbesserungspotenzial beim Energiesparen.

Duisburg: Weiteres Einsparpotenzial vorhanden

Unter Einbeziehung des Standorts Duisburg, wo mit der Umsetzung des Programms an zwei Anlagen erst im Dezember 2010 begonnen wurde, liegt das identifizierte Einsparpotenzial bislang sogar bei gut 14 Millionen Euro. Angesichts der Tatsache, dass in Duisburg eine ganze Reihe von energieintensiven Anlagen zur Stahlherstellung in der so genannten Flüssigphase betrieben wird, rechnen die Projektleiter hier noch mit weiterem Einsparpotenzial in Millionenhöhe.

Zwischenergebnis seit 2009: 45 Millionen Euro gespart

„Wir sind stolz darauf, unter Einbeziehung des neuen Programms seit dem Jahr 2009 insgesamt die gewaltige Summe von knapp 45 Millionen Euro allein auf dem Energiesektor gespart zu haben“, so Dr. Ulrich Jaroni, Produktionsvorstand bei der ThyssenKrupp Steel Europe AG. „Unser neues Programm zur Energieeffizienzsteigerung ist langfristiger angesetzt, um systematisch den vor zwei Jahren eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Die Ersparnis ist angesichts der weltweit immer weiter steigenden Energie- und Rohstoffpreise nicht nur ein Gewinn für das Unternehmen, sondern auch die Umwelt profitiert davon.“ Das Programm wird als fester Bestandteil in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess der ThyssenKrupp Steel Europe AG übernommen.

nach oben