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Produkte und Lösungen, 22.09.2000, 02:00

Japanische Lkw-Produzenten setzen auf Stabilenker von Krupp Hoesch Federn

Der Lenkerstabilisator, ein innovatives Bauteil der Krupp Hoesch Federn GmbH (KHF) für die Führung und Stabilisierung von Luftfederachsen, ist am Markt für schwere Nutzfahrzeuge erfolgreich. 1996 von DaimlerChrysler für deren neue Schwerlastergeneration Actros entwickelt, wird der Stabilenker seit Januar 2000 auch von der Mitsubishi Motors Cooperation serienmäßig eingesetzt. In wenigen Wochen wird KHF vom Produktionsstandort Werdohl aus mit der Lieferung des Stabilenkers an einen weiteren japanischen Lkw-Hersteller beginnen.

Der Grund für den Erfolg ist die Verringerung von Gewicht, Kosten, Teilevielfalt und Wartungsaufwand durch den Einsatz des Stabilenkers. Das multifunktionale Bauteil ist gleichzeitig Führungselement für die Achse und Wankstabilisator für den Fahrzeugaufbau. Es besteht aus einem an den Enden aufgedickten Torsionsrohr und zwei ausgewalzten Schenkeln mit Lagerbuchse, die miteinander verschweißt sind und gemeinsam vergütet werden. In luftgefederten Achsen ersetzt der Stabilenker zwei Längslenker und den Stabilisator. Durch die Zusammenfassung dieser Funktionen in einer einzigen Komponente werden noch weitere Bauteile wie zum Beispiel Stützböcke, Pendelstützen und Lager verzichtbar. In ihren kinematischen Eigenschaften entsprechen Achsaufhängungen mit Stabilenkern den herkömmlichen Aufhängungen mit Dreiecks- und Längslenkern.

Die Krupp Hoesch Federn GmbH ist ein Unternehmen der Business Unit Systems/Suspensions von ThyssenKrupp Automotive.

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