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Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, 14.02.2003, 01:00

ThyssenKrupp im 1. Quartal 2002/2003

Ergebnis von 28 Mio Euro auf 141 Mio Euro deutlich gesteigert / Ertragskraft gestärkt / Auftragseingang und Umsatz verbessert

ThyssenKrupp hat sich im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2002/2003 (1. Oktober bis 31. Dezember) in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld gut behauptet. Auftragseingang und Umsatz des Konzerns haben sich verbessert. Das Konzernergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschaften erreichte im 1. Geschäftsjahresquartal 141 Mio Euro nach 28 Mio Euro im entsprechenden Vorjahresquartal.

Die erreichten 141 Mio Euro enthalten keine Sondereffekte und sind somit rein aus dem operativen Geschäft erzielt worden. Die Qualität dieses Ergebnisses wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass die vergleichbare Zahl des Vorjahresquartals lediglich bei 5 Mio Euro lag.

Die wesentlichen Kennzahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2002/2003 sind:

- Der Auftragseingang im Berichtsquartal übertraf mit 9,0 Mrd Euro den entsprechenden Vorjahreswert um 2 %.

- Der Umsatz erhöhte sich um 4 % auf 8,7 Mrd Euro.

- Das EBITDA erreichte 588 Mio Euro, 17 % mehr als im Vorjahr.

- Das Ergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter nahm im 1. Quartal um 113 Mio Euro auf 141 Mio Euro zu.

- Das Ergebnis je Aktie stieg von -0,62 Euro auf 0,16 Euro.

- Das normalisierte Ergebnis je Aktie stieg von -0,01 Euro auf 0,16 Euro.

- Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns lagen am 31. Dezember 2002 bei 4,9 Mrd Euro. Dies sind 120 Mio Euro mehr als am 30. September 2002. Gegenüber dem 31. Dezember 2001 verminderten sie sich um 2,3 Mrd Euro.

Professor Dr. Ekkehard Schulz, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG: "Unser bisheriges Ziel-Gearing von rund 60 % haben wir bereits zum 30. September 2002 erreicht. Erfreulich ist, dass wir zum 31. Dezember das Niveau der Finanzschulden annähernd halten konnten. Selbstverständlich streben wir eine Verbesserung beim Gearing durch einen weiteren Abbau der Finanzschulden an."

Trotz der weiterhin gedämpften Konjunkturerwartungen geht ThyssenKrupp auch für das 2. Quartal 2002/2003 von einer deutlichen Steigerung beim Ergebnis vor Steuern gegenüber dem 2. Quartal des vergangenen Geschäftsjahres aus. Angesichts der konjunkturellen und politischen Unsicherheiten lässt sich für das 2. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres heute keine verlässliche Einschätzung vornehmen.

Schulz: "Unter der Voraussetzung, dass sich die Rahmenbedingungen zumindest nicht weiter verschlechtern, streben wir für das Geschäftsjahr 2002/2003 an, das Ergebnis erheblich zu verbessern. Dies würde uns einen wesentlichen Schritt dem Ziel näher bringen, im Geschäftsjahr 2003/2004 ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 1,5 Mrd Euro zu erreichen."

Der vollständige Zwischenbericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor; beide Fassungen stehen auch im Internet unter http://www.thyssenkrupp.com als Online-Version und zum Download bereit.

Ansprechpartner:

Dr. Jürgen Claassen
ZB Kommunikation und Vorstandsbüro
Telefon +49 (211) 824-36002
Telefax +49 (211) 824-36005
E-Mail: presse@tk.thyssenkrupp.com
www.thyssenkrupp.com

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