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Unternehmensmeldungen, 25.11.2008, 12:00

ThyssenKrupp Nirosta hilft bei Berufseinstieg: Zukunftsweisendes Gemeinschaftsprojekt „Lernwerkstatt Metall“ startet an Krefelder Hauptschule

Die von der NRW-Landesregierung eingesetzte „Qualitätsoffensive Hauptschule“ soll Schulen bei den gewachsenen pädagogischen Herausforderungen unterstützen – Herausforderungen, denen Schulträger und Schulen nur mit starken und verantwortungsvollen Partnern begegnen können. In Krefeld ist eine solche Partnerschaft mit Modell-Charakter entstanden: Die ThyssenKrupp Nirosta hat zusammen mit der Theodor-Heuss-Hauptschule und der Stadt Krefeld die „Lernwerkstatt Metall“ ins Leben gerufen – ein Leuchtturmprojekt, das in seiner Struktur derzeit einzigartig ist und die Berufsorientierung und -vorbereitung ins Zentrum des Unterrichts und des Schullebens rückt. Die offizielle Präsentation des Projektes fand heute in den Räumen der Theodor-Heuss-Hauptschule statt.

Mit der finanziellen Unterstützung der ThyssenKrupp Nirosta wurde im Schuljahr 2008/2009 der Technikraum der Theodor-Heuss-Hauptschule so aufgerüstet, dass dort im Bereich „Metall“ gearbeitet werden kann. Für die Dauer von zwei Jahren erhalten die Hauptschüler so die Möglichkeit, Einblicke in das Berufsfeld „Metall“ und den Beruf des Industriemechanikers zu erlangen. Unterrichtet und angeleitet werden sie dabei von einem Berufsausbilder der ThyssenKrupp Nirosta, der einmal wöchentlich nachmittags in die Schule kommt und mit der interessierten Schülergruppe arbeitet. Ferner beabsichtigt die Schule die schulinternen Lehrpläne in Deutsch und Mathematik so umzugestalten, dass der Übergang von den Schülern in die Berufswelt passgenauer vollzogen werden kann.

„Es ist heute nicht ungewöhnlich, dass allgemeinbildende Schulen Partner aus der Wirtschaft haben. Das Engagement der ThyssenKrupp Nirosta an der Theodor-Heuss-Hauptschule übertrifft aber signifikant den normalen Rahmen einer Kooperation von Schule und Betrieb“, betonte Gregor Kathstede, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, während der Präsentation des Projekts. „Dass ein Unternehmen – neben der großzügigen Spende für die Einrichtung der Lernwerkstatt Metall – bereit ist, sich in den Unterricht als Kerngeschäft von Schule einbinden zu lassen, ist außergewöhnlich und verdient höchsten Respekt.“

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konsequent zielgerichtet zu fördern, um auch in Zukunft zu den Besten zu gehören“, erläuterte Klaus-Peter Hennig, Personalvorstand der ThyssenKrupp Nirosta. „Diesen Auftrag nehmen wir sehr ernst, sodass wir mit der Förderung der Potentiale bereits vorausschauend in der Schule beginnen. Wir sind uns sicher, dass die Verzahnung von Theorie und Praxis den Schülern den Übergang von der Schule in die Berufswelt erleichtert.“

Die Partner der Lernwerkstatt verfolgen mit dem Projekt unterschiedliche Ziele: Auf der einen Seite verbessert die Theodor-Heuss-Hauptschule durch dieses Zusatzangebot die Chancen ihrer Schulabgänger beim Eintritt in den Arbeitsmarkt. Die ThyssenKrupp Nirosta erhält Unterstützung beim Kampf gegen den Fachkräftemangel, unterstreicht ihren Vorbildcharakter und baut ihre soziale Verantwortung gegenüber dem Umfeld am Standort Krefeld weiter aus.

„Wir sind davon überzeugt, dass unsere Schüler durch diese Kooperation an Selbstwertgefühl gewinnen und wir mehr Schüler als zuvor mit Lebensperspektive entlassen können“, erläuterte Birgita Heinike, Rektorin der Theodor-Heuss-Schule. „Die ThyssenKrupp Nirosta ist als führendes Unternehmen in der Region und unmittelbarer Nachbar ein bedeutsamer Kooperationspartner für uns.“

Seit dem Jahr 2007 gehen Mitarbeiter der Technischen Berufsbildung von ThyssenKrupp Nirosta in die Klassenstufe 9 und bringen den Schülern den „Übergang von Schule zu Beruf“ näher, indem sie die Schüler über die Anforderungen aufklären, die Unternehmen heutzutage an ihre potentiellen Auszubildenden stellen. Weiterhin gehören die Schüler der Theodor-Heuss-Hauptschule regelmäßig zum Schülerpraktikanten-Stamm der ThyssenKrupp Nirosta. Und auch unter den Auszubildenden finden sich regelmäßig Absolventen der kooperierenden Hauptschule.

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