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Unternehmensmeldungen, 19.12.2003, 01:00

Inbetriebnahme des Kohlenterminals im Rotterdamer Hafen läuft - Erstes Schiff Anfang Dezember erfolgreich entladen

"Erfolgreich, reibungslos und planmäßig ist die Entladung des ersten Überseeschiffs aus Kanada im neuen Kohlenterminal des Rotterdamer Europoort über die Bühne gegangen", berichtet Thomas Heyer, Geschäftsführer der Betriebsführergesellschaft Ertsoverslagbedrijf Europoort c.v.

Die rund 67 Mio Euro teure Hafenanlage befindet sich nach nur 14 Monaten Bauzeit mitten in der Inbetriebnahmephase. "Im März geht das hochmoderne Terminal in den regulären Betrieb", so Heyer. Über die Umschlagsanlage, die im Rahmen eines Investoren- und Betreibermodells in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Erzhafen entstanden ist, werden künftig vor allem die Kokerei Schwelgern sowie die Hochöfen in Duisburg mit jährlich insgesamt 5,5 Mio Tonnen Importkohlen aus Australien, Kanada und Südafrika versorgt.

Die Entladung der riesigen Überseeschiffe funktioniert wie folgt: Ein kontinuierlich arbeitendes Entladegerät mit einer Kapazität von bis zu 3.000 Tonnen pro Stunde befördert die Kohlen zunächst aus den Schiffsluken. Ein System von knapp sieben Kilometer langen Förderbändern transportiert die Kohlen dann weiter. Mit Hilfe von zwei Kombigeräten, den Stacker/Reclaimern, werden die Kohlen nach Sorten getrennt in Zwischenlagern deponiert, von wo aus sie vollautomatisch entweder in Schubleichterverbänden oder in Zugwaggons verladen werden. Von hier aus nehmen die Kohlen entweder per Schiff den Rhein hinauf oder per Bahn Kurs auf ihren Bestimmungsort Duisburg.

Kontakt:

ThyssenKrupp Steel AG

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Tel.: +49 203 / 52 2 56 90
Fax: +49 203 / 52 2 57 07
e-mail: erwin.schneider@tks.thyssenkrupp.com

Dietmar Stamm
Tel.: +49 203 / 52 2 62 67
Fax: +49 203 / 52 2 57 07
e-mail: dietmar.stamm@tks.thyssenkrupp.com

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