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Produkte und Lösungen, 02.09.2011, 10:00

Erstmals Fassadenbleche aus Edelstahl per Klebeverfahren an Gebäudeaußenwänden befestigt

Zwei Neuheiten kamen beim Neubau eines Bürokomplexes in Hannover zum Einsatz: Erstmals in Deutschland wurden die Edelstahlbleche mit einem Klebesystem an den Außenwänden angebracht. Dabei wird eine Verbindung zwischen den Fassadenplatten aus Edelstahl und der Unterkonstruktion, einer Aluminiumkassette, hergestellt und das ohne zusätzliche mechanische Befestigung. Für dieses innovative Verfahren wurde eine baubehördliche Sondergenehmigung für diesen Einzelfall erteilt. Beim Bau des neuen Verwaltungsgebäudes wurden Bleche aus dem Werkstoff Nirosta 4404 verwendet. Diese wurden mit einer außergewöhnlichen Sonderoberfläche versehen, die den metallischen Glanz einer blank geglühten mit der Unempfindlichkeit einer gebeizten Oberfläche verbindet und erstmalig von der ThyssenKrupp Nirosta für eine Fassaden-Verkleidung geliefert wurde.

Mit der Errichtung des sechsgeschossigen Bürohauses für fast 2.000 Mitarbeiter war im Juni 2009 begonnen worden. Bei der Planung legte das Architekturbüro „ingenhoven architects“ (Düsseldorf) besonderen Wert auf minimalen Energie- und Ressourcenverbrauch. So nutzt das Gebäude erneuerbare Energie und Erdwärme. Ähnlich innovativ war auch die Vorgehensweise beim Fassadenbau und bei der Auswahl des Materials. So setzte die Firma Ebener erstmals ein neues Klebesystem beim Installieren der Bleche ein. „Dieses Verfahren gibt uns als Firma im Bereich Fassadenbau die Möglichkeit, den Architekten als Entwurfsverfasser einen größeren gestalterischen Spielraum zu bereiten“, ist die ausführende Firma Ebener überzeugt. Für den Fassadenbau, der in Kürze abgeschlossen sein wird, wurden 110 Tonnen nichtrostender Edelstahl benötigt. Die Tafelbreiten lagen bei 1.000 und 1.250 Millimeter bei einer Dicke von zwei Millimetern und einer Länge von 2.500 Millimetern im Mittel. „Die Auswahl der Oberflächenausführung bei diesem Projekt folgte einem umfangreichen Bemusterungsverfahren“, so Heinz Koch von der Technischen Kundenberatung der ThyssenKrupp Nirosta. „Mit der neu entwickelten Oberfläche haben wir die Architekten überzeugen können und ihre Vorstellungen getroffen.“

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