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Produkte und Lösungen, 05.12.2005, 14:38

Full Service zum Festpreis

Es gibt gute Gründe für einen Pumpenservice-Vertrag: höhere Anlagenverfügbarkeit, weniger Ausfälle, längere Laufzeiten, überschaubare Kosten und die Reduzierung von Schnittstellen gehören sicherlich dazu. Doch wie gut, umfassend und schnell die angebotenen Dienstleistungen ausgeführt werden, zeigt häufig erst der Ernst-, sprich Reparaturfall. ThyssenKrupp Xervon bietet allen Betreibern und auch Herstellern von so genanntem "Rotating Equipment" - also Pumpen und Kompressoren - eine Dienstleistungspalette, die vom einzelnen Wartungs- und Reparaturauftrag bis hin zum Komplett-Instandhaltungspaket zum Festpreis reicht.

Ob vorbeugende Instandhaltung durch Schwingungsüberwachung ("Condition Monitoring"), Schwachstellenanalyse, laufende Wartung, prompte Einzelreparatur, Umbauarbeiten oder Übernahme des kompletten Ersatzteilmanagement und Integration aller Instandhaltungsprozesse ins SAP: das Leistungsspektrum des Industriedienstleisters ist breit. Und vor allem Hersteller-unabhängig. "Wir setzen nicht nur (fast) jeden Pumpentyp in Stand, es ist uns auch egal, welcher Herstellername draufsteht", erklärt Andreas Freutsmiedl, Regionalleiter Süd bei ThyssenKrupp Xervon. "Wir übernehmen den Einkauf, den Einbau und falls beispielsweise irgendwelche Anschlüsse modifiziert werden müssen, machen wir das auch", beschreibt Freutsmiedl das weitreichende Angebot. Kaum ein Dienstleister sei so generalistisch aufgestellt und besitze für so viele Fabrikate alle Kompetenzen aus einer Hand - von der einfachen Reparatur auf Zuruf bis zum Instandhaltungs-Komplettpaket inklusive Einkauf, Lagerhaltung, Koordination sämtlicher Gewerke (Kran, Isolierung, Transport, Gerüstbau, Verrohrung, elektr. Anschluss etc.). "Wir beherrschen die Rohrleitungstechnik, den Stahlbau, kennen uns mit den Armaturen und der zugehörigen Mess- und Regeltechnik bestens aus", sagt Regionalleiter Freutsmiedl.

Bereits seit langen Jahren betreut ThyssenKrupp Xervon vornehmlich die chemische und petrochemische Industrie in Sachen Inspektion, Wartung und Instandhaltung. Der Industriedienstleister analysiert und plant, führt Wartungs- und Umbauarbeiten sowie Instandsetzungen durch, kümmert sich um das Ersatzteil- und Materialhandling, organisiert und wickelt Großstillstände eigenständig ab.

Know-how in Sachen Instandhaltung

Dieses Know-how um komplette Prozessketten spiegelt sich auch im angebotenen Pumpenservice wider. Rund 70 Leute stehen allein in der Region Süd im Bereich Maschinentechnik permanent zur Verfügung, die sich mit dem Thema Maschineninstandhaltung beschäftigen. Hinzu kommen weitere Mitarbeiter - alles Fachkräfte, die sich mit Anlagenmontage, Rohrleitungsbau, Apparatereparaturen, Förder- und Antriebstechnik, Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Lagerhaltung und Einkauf bestens auskennen. Insgesamt verfügt allein die Region Süd über fast 600 Mitarbeiter.

Gut bestückte Zentralwerkstatt

Kleinere anfallende handwerkliche Arbeiten werden vor Ort erledigt. Bei einem über längere Zeit laufenden Instandhaltungsvertrag richtet das Unternehmen eine Werkstatt beim Kunden ein. Alle anderen Arbeiten erledigt die bestens ausgestattete Zentralwerkstatt im Industriepark Münchsmünster (bei Ingolstadt). Hier findet sich auf rund 2000 Quadratmetern alles, was für eine fachgerechte Pumpeninstandsetzung benötigt wird. Kein Aggregat verlässt den zertifizierten Fachbetrieb (ISO 9001, ISO 14001, SCC, Fachbetrieb §19I WHG) , bevor nicht sichergestellt ist, dass es wieder einwandfrei funktioniert.

Geboten wird auch die Möglichkeit der Einbindung sämtlicher Instandhaltungsinformationen in ein SAP-Netzwerk. Alle Arbeitsprozesse und -schritte rund um die Pumpen-Instandhaltung können ohne Schnittstellenproblematik ins kundeneigene SAP übernommen werden. "Hier befinden wir uns auf Augenhöhe auch mit großen industriellen Kunden", betont Freutsmiedl. Das Konzept hat Erfolg: bei einer süddeutschen Raffinerie hat ThyssenKrupp Xervon beispielsweise zum Festpreis die Gesamtverantwortung für mehr als 500 Pumpen übernommen - inklusive Kostenreduzierung, Verbesserung von Verfügbarkeit und Ausfallrate, Dokumentation und Ersatzteilmanagement in SAP.

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