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Unternehmensmeldungen, 21.01.2016, 10:02

Moderne Fahrtreppen für U-Bahnnetz: thyssenkrupp gewinnt Großauftrag in München

・ 102 Fahrtreppen für das MVG-Nahverkehrsnetz in München
・ Höchster Auftragseingang in Deutschland
・ Verlagerung von Verkehr auf Schiene eine der zentralen Herausforderungen von Großstädten
Die Aufzugssparte von thyssenkrupp startet mit einem Großauftrag in das neue Jahr. Für die Stadtwerke München GmbH (SWM) erneuert thyssenkrupp ab diesem Jahr rund 102 Fahrtreppen im Nahverkehrsnetz der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Der Auftrag umfasst ein Gesamtvolumen im zweistelligen Millionenbereich. Der Lieferzeitraum beträgt vier Jahre, dann wird die Erneuerung abgeschlossen sein. Insgesamt lassen die SVM bis Ende 2019 125 Fahrtreppen erneuern.

„Wir sind stolz, dass wir uns mit unseren exzellenten Produkten und individueller Kundenbetreuung bei der Ausschreibung durchsetzen konnten“, betont Dr. Oliver Tietze, Geschäftsführer des Aufzugsgeschäfts in Europa und Afrika: „Dieser Auftrag hat zudem unserem Geschäft für Aufzüge und Fahrtreppen in Deutschland einen Rekordmonat beschert.“

Mit der SWM konnte thyssenkrupp einen renommierten Kunden gewinnen. Die Stadtwerke gehören mit ihrer Verkehrstochter MVG zu Deutschlands größten Verkehrsunternehmen. Mit über 770 Verkehrsfahrtreppen betreiben sie eines der dichtesten Fahrtreppennetze der Welt. Insgesamt befördert die Münchner U-Bahn fast 400 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Mit dem nun vergebenen Auftrag setzt München weltweite Maßstäbe im technischen und organisatorischen Anspruch. Mehr als ein Jahr dauerte der Prozess aus Ausschreibung, Kalkulationen und Vergabeverhandlungen.

Dazu hat der Auftrag einen großen Leistungsumfang. Denn neben dem Einbau der neuen Fahrtreppen und Übergabe an den Kunden sorgt thyssenkrupp auch für Demontage und Entsorgung der Altanlagen und begleitet die TÜV-Abnahme.

Innovationen für Megatrends
Großstädte weltweit stehen unter dem Druck zunehmender Überlastung der städtischen Infrastruktur bei gleichzeitigem Bevölkerungsanstieg. Die Verlagerung des städtischen Verkehrs von der Straße auf die Schiene ist dabei eine zentrale Herausforderung. „Wir wollen auch in Zukunft gemeinsam mit unseren Kunden die Herausforderungen der Urbanisierung angehen. Unser Anspruch ist es mit neuen Lösungen für den innerstädtischen Transport den Aufwand an Zeit, Energie und Umweltressourcen zu senken“, so Tietze. thyssenkrupp unterstützt Städte weltweit mit innovativen Lösungen für die Anforderungen der Urbanisierung.

Das kürzlich vorgestellte ACCEL Transportsystem beispielsweise vereinfacht den Zugang zu bestehenden Metrostationen und wird damit auch für Pendler interessant, die den öffentlichen Personennahverkehr aufgrund der großen Entfernung bislang nicht nutzen. Die Linearmotor-Technologie der Magnetschwebebahn Transrapid erhält damit Einzug in ein wegweisendes Personentransportsystem: ACCEL kann bis zu 7.300 Personen pro Stunde befördern und damit ebenso viele Fahrgäste wie herkömmliche vollautomatische Kabinensysteme. Somit kann die Kapazität aller weltweiten Metrosysteme zukünftig durch neue Zugangspunkte maximal ausgeschöpft werden, da ACCEL das Einzugsgebiet jeder Station und damit die Anzahl der Fahrgäste um bis zu 30 Prozent steigern kann. Die Einführung von ACCEL bietet eine Alternative zum kostenintensiven Bau neuer Stationen oder aufwändiger Zwischenverbindungen unter der Erde. Ein weiteres Plus: Die Anzahl der Fahrzeuge im Straßenverkehr würde deutlich sinken.

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