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Unternehmensmeldungen, 12.01.2010, 09:40

ThyssenKrupp Krause bietet einfache und rationelle Lösung zur vollautomatischen Beladung von Rollbehältern

Das Beladen loser Versandkartons im Warenausgang ist mühsame Handarbeit. So ist es heute auch bei innovativen Internetversendern – außer beim APO-Discounter in Markkleeberg. Seit August dieses Jahres stapelt dort ein Roboter-System von ThyssenKrupp Krause Kartons in Rollbehälter der DHL.

Das Bremer Unternehmen, bekannt als weltweiter Engineering-Spezialist und Lieferant von schlüsselfertigen Montage- und Testsystemen zur Herstellung von Aggregaten für die Automobilindustrie, bot dem APO-Discounter eine individuell angepasste und günstige Lösung.
Rund 1 Million Kartons verlassen jährlich den Warenausgang in Markkleeberg. Nach Eingang der Online Bestellung werden die Artikel zusammengestellt und in einem vollautomatischen Prozess versandbereit verpackt. Derzeit besteht das Sortiment vom APO-Discounter aus etwa 250.000 Artikeln, die sowohl an Privatkunden als auch an Apotheken in ganz Europa und Asien versendet werden.
Das Unternehmen versendet die Ware in zwei Standardkartongrößen. Die Kartons werden nach der vollautomatischen Kommissionierung und Verpackung auf einem Förderband bereitgestellt. Bis zu 1.000 sortenrein verladene Kartons pro Stunde greift sich der 5-achsige Knickarm-Roboter von ThyssenKrupp Krause. Der verstellbare Mehrfachgreifer nimmt die Kartons auf und belädt sie in Rollbehälter.
Beteiligt an der Entwicklung des Greifsystems ist das BIBA der Universität Bremen. Das BIBA ist ein ingenieurwissenschaftliches Forschungsinstitut, das sich schwerpunktmäßig mit den technischen und organisatorischen Fragestellungen von Produktions- und Logistiksystemen beschäftigt. Es erforscht und entwickelt technische und organisatorische Lösungen und setzt sie in Unternehmen aller Branchen, Größen und Nationalitäten praxisgerecht um. „Wir setzen dort auf standardisierte Lösungsansätze, wo der Kundenprozess es zulässt“ so Moritz Rohde, wissenschaftlicher Mitarbeiter und verantwortlich für das Design und den Beladeprozess. „Dadurch wurde eine hocheffiziente, kostengünstige Lösung erreicht.“
„Mit dem Beladesystem haben wir eine weitere Lücke in der Prozesskette geschlossen“, sagt Johannes Rothe, Leiter Technik bei APO.
Für den nächsten Schritt in die Zukunft bietet der PaketRoboter von ThyssenKrupp Krause die Möglichkeit der direkten Be- und Entladung von Containern und Wechselbrücken.

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