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Produkte und Lösungen, 10.05.2006, 14:00

Auftrag über Propylenoxid-Anlage nach dem neuen Degussa/Uhde-Verfahren

Von der südkoreanischen SKC in Seoul erhielt Uhde einen Auftrag für eine Propylenoxid-Anlage nach dem von der Degussa AG, Düsseldorf, und Uhde entwickelten neuen Verfahren zur Herstellung von Propylenoxid (PO) aus Wasserstoffperoxid und Propylen (HPPO-Verfahren).

Die Anlage hat eine Jahreskapazität von 100.000 Tonnen Propylenoxid. Sie wird am Standort Ulsan, ca. 300 Kilometer südöstlich von Seoul, errichtet und voraussichtlich Anfang 2008 in Betrieb gehen. Es handelt sich um die erste kommerzielle Anlage, die nach diesem neuen Verfahren gebaut wird.

Uhde liefert das Basic Engineering und zusammen mit Degussa die Verfahrenslizenz für die Anlage. DegussaHeadwaters Korea - ein Jointventure von Degussa und der amerikanischen Headwaters Inc., South Jodan, Utah - übernimmt darüber hinaus die exklusive Versorgung der neuen PO-Anlage mit Wasserstoffperoxid. Degussa ist der weltweit zweitgrößte Hersteller dieses umweltfreundlichen Oxidationsmittels.

Das neue Degussa/Uhde Verfahren ist eine kostengünstige Alternative zur Herstellung von PO. Durch seine niedrigeren Investitionskosten ist es im Vergleich zu den herkömmlichen PO-Produktionsverfahren deutlich wirtschaftlicher. Darüber hinaus ist das HPPO-Verfahren äußerst umweltfreundlich. Es hat eine hohe Produktausbeute und außer Wasser entstehen keine Nebenprodukte in nennenswerter Menge. Propylenoxid ist ein Rohstoff für Polyurethane, die etwa in Polstern von Autositzen Verwendung finden.

"Für uns ist die innovative und koppelproduktfreie Degussa/Uhde HPPO-Technologie das Verfahren der Zukunft", sagt Uhde-Geschäftsführer Helmut Knauthe. "Wir sind fest davon überzeugt, dass es weltweit zum Maßstab für den Bau neuer Propylenoxid-Anlagen wird."

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