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Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, 28.11.2008, 07:30

ThyssenKrupp im Geschäftsjahr 2007/2008


ThyssenKrupp hat im Geschäftsjahr 2007/2008 wieder ein hervorragendes Ergebnis erwirtschaftet. Vorstandsvorsitzender Dr. Ekkehard Schulz: „Das bestätigt die Strategie, den Konzern in seiner Konglomeratsstruktur weiter zu fokussieren und langfristig auf einen nachhaltigen und profitablen Wachstumskurs zu setzen.“

Die Eckdaten des Geschäftsjahres 2007/2008:
・ Das Ergebnis vor Steuern lag bei 3.128 Mio € (Geschäftsjahr 2006/2007: 3.330 Mio €). Das Ergebnis vor Steuern - und vor wesentlichen Sondereffekten - betrug 3,5 Mrd € und übertraf die zuletzt im August 2008 angehobene Prognose von über 3,2 Mrd €.

・ Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Konzerns ist weiter gestiegen. Der Auftragseingang erreichte 55,2 Mrd € nach 54,6 Mrd € im Geschäftsjahr 2006/2007.

・ Der Umsatz lag mit 53,4 Mrd € (51,7 Mrd €) höher als prognostiziert und höher als im Vorjahr.

・ Das Ergebnis je Aktie lag mit 4,59 € um 7 Prozent über dem Geschäftsjahr 2006/2007 (4,30 €).

・ Die solide Ertragslage macht es möglich, die auf Kontinuität ausgerichtete Dividendenpolitik fortzusetzen. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung im Januar 2009 vorschlagen, für das abgelaufene Geschäftsjahr wie bereits im Vorjahr eine Dividende von 1,30 € je Stückaktie auszuschütten. Verglichen mit der Startdividende 1998/1999 von 1,40 DM - das sind aufgerundet 0,72 € - hat sich die Ausschüttung bis heute fast verdoppelt. Zusätzlich hat der Konzern in den vergangenen beiden Jahren rund 10 Prozent seiner Aktien zurückgekauft.

・ Die Nettofinanzschulden betrugen 1,58 Mrd €. Schulz: „Mit 2,8 Mrd € an liquiden Mitteln und fest zugesagten ungenutzten Kreditlinien in Höhe von 4,6 Mrd € starten wir mit einer sehr soliden finanziellen Ausstattung in das neue Geschäftsjahr.“

・ Der ROCE lag nach 20,7 % im Geschäftsjahr 2006/2007 bei 18,3 % im abgelaufenen Geschäftsjahr.

・ Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum Geschäftsjahresende 27,6 Prozent, nahezu unverändert zum Vorjahr (2006/2007: 27,4 Prozent).

・ ThyssenKrupp beschäftigte am 30. September 2008 weltweit 199.374 Mitarbeiter. Das waren 4 % mehr als am Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres (191.350 Mitarbeiter). 85.097 Mitarbeiter waren im Inland beschäftigt; das entspricht dem Vorjahresniveau.

・ Die getätigten Aktienkäufe des Managements verdeutlichen die Überzeugung in das Wertpotential von ThyssenKrupp
ThyssenKrupp hat für das angelaufene Geschäftsjahr 2008/2009 im unsicheren Umfeld der Finanzkrise seine Planungen und Ziele überprüft. Der wirtschaftliche Einbruch in der Auto-, Maschinenbau- und Bauindustrie wird auch bei ThyssenKrupp Spuren hinterlassen. Schulz: „Deshalb werden wir für 2008/2009 einen deutlichen konjunkturbedingten Umsatzrückgang hinnehmen müssen, dessen Ausmaß zurzeit noch nicht zuverlässig abgeschätzt werden kann. Dies wird sich im Ergebnis entsprechend niederschlagen. Die zunehmenden Unsicherheiten auf den Finanz- und Realmärkten erlauben zurzeit keine quantifizierbare Prognose. Im Rahmen der Quartalsberichterstattungen werden wir uns konkreter zum laufenden Geschäftsjahr äußern.“ Sollte die Weltwirtschaft aber 2010 – wie derzeit prognostiziert – das Rezessionstal verlassen und wieder an Wachstumstempo gewinnen, wird ThyssenKrupp auf seinen langfristig angelegten Wachstumspfad zurückkehren.

Zur Sicherung von Ergebnis und Liquidität hat ThyssenKrupp klare Maßnahmen getroffen, um die Kosten im Konzern zu reduzieren, Net Working Capital abzubauen und das Investitionsprogramm zu flexibilisieren. Flankiert werden diese Maßnahmen von der Fortsetzung der Portfoliooptimierungen.

Schulz: „Wir sind davon überzeugt, dass unsere 2005 aufgelegte Wachstumsstrategie richtig ist. Beeinträchtigungen wie durch die aktuelle Finanzkrise können zwar zu zeitlichen Verschiebungen führen, der langfristige Unternehmenserfolg bleibt davon aber unberührt.“

Auf mittlere bis längere Sicht, insbesondere nach Inbetriebnahme der Großinvestitionen von Steel und Stainless in Nord- und Südamerika sowie der anderen Segmente in weiteren Regionen erwarten wir ein Ergebnis vor Steuern – und vor wesentlichen Sondereffekten – von 4 bis 5 Mrd € bei einem Umsatz von 60 bis 65 Mrd €.

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