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Unternehmensmeldungen, 29.07.2014, 16:01

Installation auf ThyssenKrupp Quartier-Gelände in Essen zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs

Zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs hat der Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb eine begehbare Holz-Installation auf dem Quartier-Gelände von ThyssenKrupp in Essen errichtet. Das Kunstwerk mit dem Titel „Auf dem Feld die Toten“ kann vom 29. Juli bis 13. August auf der Grünfläche Ecke ThyssenKrupp-Allee / Altendorfer Straße besichtigt und begangen werden. Die 20 x 20 m große Fläche des Kunstwerks steht für die 20 Millionen Opfer des Ersten Weltkriegs. Auf ihr stehen 32 Eichenblöcke symbolisch für die 32 Unterzeichnerstaaten des Versailler Vertrages. Auf den Blöcken sind Zitate aus Kapitel 6 des Romans „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque zu lesen. Das Holz für die Kunstwerke stammt aus im Krieg umkämpften Gebieten bei Hirtzbach im Elsass. Ein rot-weißes Absperrband mit der sich wiederholenden Textzeile „Und langsam häufen sich auf dem Feld die Toten“ aus dem Roman Remarques umspannt das Kunstwerk. Die Essener Installation ist Teil einer Serie des Künstlers. Weitere Holz-Installationen Triebs werden in Osnabrück und anderen deutschen Städten gezeigt.

„Das Kunstwerk erinnert an die unermesslichen Schrecken des Ersten Weltkriegs und ist ein Ort zum Gedenken der Opfer. Es ist auch ein Aufruf an uns und an künftige Generationen, wachsam zu sein und Verantwortung für ein friedliches Europa zu übernehmen“, sagte Dr. Donatus Kaufmann, Mitglied des Vorstandes der ThyssenKrupp AG.

ThyssenKrupp sei sich der der kritischen Rolle der damals eigenständigen Unternehmen Thyssen und Krupp in beiden Weltkriegen bewusst, so Kaufmann. Der Konzern unterstützt die Aufarbeitung der Geschichte von Thyssen und Krupp durch Historiker und Archive seit vielen Jahren offen und intensiv. Das historische Archiv Krupp stellt auch im Gedenkjahr 2014 für Ausstellungen zum Ersten Weltkrieg Dokumente und Objekte zur Verfügung. So beispielsweise für die laufende Ausstellung des Ruhr-Museums „1914 – Mitten in Europa“.

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