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Unternehmensmeldungen, Kapitalmarktrelevante Presseinformationen, 11.02.2011, 07:30

ThyssenKrupp im ersten Quartal 2010/2011 gut gestartet

ThyssenKrupp hat seine positive Entwicklung im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 fortgeführt: Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich um 21 % von 9.328 Mio € auf 11.260 Mio €. Der Umsatz stieg ebenfalls deutlich um 22 % von 9.351 Mio € auf 11.370 Mio €. Auf Grund nachhaltiger Kosteneinsparungen hat sich die strukturelle Ertragskraft des Konzerns erheblich verbessert: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres 273 Mio € nach 353 Mio € im Vorjahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Ergebnis im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erheblich stärker von dem negativen Ergebnisbeitrag der Business Area Steel Americas in Höhe von −378 Mio € (Vorjahr: −71 Mio €) infolge der Anlaufverluste der neuen Stahlwerke belastet war. Daneben war das Vorjahresergebnis durch Sondereffekte in Höhe von 76 Mio € positiv beeinflusst. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBIT lag trotz der deutlich höheren Ergebnisbelastungen durch die Business Area Steel Americas mit 273 Mio € auf Vorjahresniveau (277 Mio €). Hierzu haben alle Business Areas, mit Ausnahme von Steel Americas, einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet.

Dr. Heinrich Hiesinger, seit dem 21. Januar 2011 neuer Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp AG, sieht den Konzern auf einem guten Weg, seine anspruchsvollen Ziele für das Geschäftsjahr 2010/2011 zu erreichen: „Wir registrieren eine erfreuliche konjunkturelle Belebung mit einer sehr dynamischen Preis- und Mengenentwicklung im Werkstoff- und Komponentengeschäft. Im Aufzugsgeschäft und im Anlagenbau profitieren wir von gut gefüllten Auftragsbüchern und einer regen Nachfrage insbesondere aus den neuen Wachstumsmärkten.“

Im Geschäftsjahr 2010/2011 erwartet ThyssenKrupp eine Steigerung des Umsatzes um 10 % bis 15 % (2009/2010: 42,6 Mrd €). Für das Konzernergebnis geht das Unternehmen von einer im Verhältnis zum Umsatz überproportionalen Steigerung aus. Diese Entwicklung folgt weiteren operativen Verbesserungen und der Erholung der Absatzmärkte, die die erhebliche Ergebnisbelastung durch die Business Area Steel Americas im höheren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich mehr als kompensieren. Der Aufwärtstrend in allen übrigen Business Areas bestätigt die Erwartungen, dass das Bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern voraussichtlich um 2 Mrd € liegen wird (2009/2010: 1,2 Mrd €).

Die wesentlichen Kennzahlen für das erste Quartal 2010/2011:
・ Der Auftragseingang erhöhte sich im Vergleich zum ersten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres um 21 % auf 11,3 Mrd €.

・ Der Umsatz stieg um 22 % auf 11,4 Mrd €.

・ Das EBITDA erreichte 645 Mio € nach 683 Mio € im Vorjahr.

・ Das EBIT lag mit 273 Mio € unter dem Vorjahreswert von 353 Mio €, der durch Sondereffekte in Höhe von 76 Mio € positiv beeinflusst war.

・ Das Bereinigte EBIT lag ebenfalls bei 273 Mio € (Vorjahresquartal 277 Mio €).

・ Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,31 € nach 0,35 € im Vorjahr.

・ Die Nettofinanzschulden beliefen sich zum 31. Dezember 2010 auf 5.814 Mio €, eine Zunahme um 2.034 Mio € gegenüber dem 30. September 2010, als Nettofinanzschulden in Höhe von 3.780 Mio € bestanden. Die Zunahme der Nettofinanzschulden ist ganz wesentlich auf den hohen Finanzbedarf im Zuge der Investitionen für die neuen Stahl- und Edelstahlwerke in Brasilien und USA sowie den Aufbau von Net Working Capital (NWC) für deren Hochlauf zurückzuführen. Zusätzlich erforderte die deutlich gestiegene Nachfrage einen entsprechenden Aufbau von Vorräten. Nicht zuletzt wirkten sich dabei die mittlerweile erheblich verteuerten Rohstoffpreise erhöhend auf das NWC aus. Am 31. Dezember 2009 betrugen die Netto-Finanzschulden 2.130 Mio €.
Vorstandsvorsitzender Dr. Heinrich Hiesinger: „Unsere anspruchsvollen Cash- und Ergebnisziele erfordern, dass wir die eingeleiteten strukturellen Verbesserungsmaßnahmen bei höchster Ausgabendisziplin auch über das laufende Geschäftsjahr hinaus konsequent fortsetzen und weiterentwickeln. Hierzu gehören weitere Maßnahmen für nachhaltige Kostensenkungen, gezielte Anpassungen unseres Portfolios, aber auch ein verbessertes Management unserer Vorratsbestände. Die Reduzierung unserer Nettofinanzverschuldung hat für uns höchste Priorität.“

Der vollständige Zwischenbericht steht in deutscher und englischer Sprache im Internet unter http://www.thyssenkrupp.com als Online-Version und zum Download bereit.

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