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Unternehmensmeldungen, 23.02.2005, 17:11

ThyssenKrupp will Präsenz in Singapur ausbauen - Neue Konzernrepräsentanz eröffnet

ThyssenKrupp will seine Präsenz in Singapur stärken. "Wir beabsichtigen, unsere Aktivitäten in Singapur auszubauen und prüfen derzeit weitere Akquisitionen und Joint-Venture-Projekte", erklärte Dr. Olaf Berlien, das für Südostasien zuständige Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp AG und Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Technologies AG.

Berlien hält sich in Singapur zur Eröffnung der neuen Konzernrepräsentanz im Nordic European Center des International Industrial Business Park in Jurong, Singapur auf. Dort finden fast alle der bislang an unterschiedlichen Standorten angesiedelten Gesellschaften ein neues Zuhause. Berlien: "Mit dem Umzug bekräftigen wir unser über vier Jahrzehnte langes Engagement in Singapur. Durch die Zentralisierung unserer Gesellschaften an einem Standort werden wir noch sichtbarer für unsere Kunden und die Öffentlichkeit, und durch den Austausch von Fachkenntnissen quer durch unsere verschiedene Business Units können wir unseren Kunden bessere Value-added Services anbieten."

<u>ThyssenKrupp in Singapur</u>

Als Standort bietet Singapur mehrere Vorteile: eine auf internationaler Ebene hohe Qualifizierung der Arbeitnehmer, eine hohe Produktivität pro Kopf und eine starke regionale Basis für den wachsenden Absatzmarkt von ThyssenKrupp in der Region Asien/Pazifik.

Berlien: "Diese Vorteile wollen wir nutzen und unsere Aktivitäten vor Ort weiter ausbauen." Jüngstes Beispiel ist die Übernahme des Servicegeschäfts von Elevator Service 1 Pte. Ltd (ES1) durch ThyssenKrupp Elevator, den drittgrößten Aufzughersteller der Welt, im März 2004.

ThyssenKrupp Elevator hat langfristige Pläne für das Geschäft in Singapur und ist an weiteren Akquisitionen vor Ort interessiert. Aufgrund der guten Wachstumsperspektiven plant ThyssenKrupp Elevator, den Umsatz im Schlüsselmarkt Singapur in den kommenden drei bis fünf Jahren zu verdoppeln. Ein weiteres Segment des Konzerns, ThyssenKrupp Services, beabsichtigt ebenfalls, seine Geschäfte im Werkstoffhandel auszubauen. Darüber hinaus gibt es weitere Projekte, die aus Sicht des Konzerns ein beträchtliches Potenzial bieten: etwa der Einsatz der bahnbrechenden Transrapid-Technologie für die Verbindung von Singapur nach Kuala Lumpur. Für diese 350 Kilometer lange Strecke ist eine Machbarkeitsstudie geplant. Mit dem Zug dauert die Fahrt sechs Stunden. Der Transrapid könnte diese Entfernung in gerade mal einer Stunde bewältigen.

<u>Wachstumsregion Asien/Pazifik im Fokus</u>

"Die Region Asien/Pazifik gewinnt für den Konzern aufgrund ihrer Wachstumsperspektiven zunehmend an Bedeutung", sagte Berlien. Dort erwirtschaftete ThyssenKrupp im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 einen Umsatz von rund 3,5 Mrd Euro. Das sind 13,6 Prozent des gesamten Auslandsumsatzes des Konzerns in Höhe von 25,8 Mrd Euro. Die Präsenz von ThyssenKrupp in der Region wird durch gezielte strategische Akquisitionen und Joint Ventures systematisch ausgebaut. Jüngstes Beispiel ist das Engagement des Konzerns in Südkorea. Dort hat ThyssenKrupp im Oktober 2003 75 Prozent der Anteile an der Dongyang-Gruppe erworben. ThyssenKrupp Dongyang Elevator beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und hat als zweitgrößter Aufzughersteller Koreas einen Marktanteil von rund 25 Prozent.

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