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Produkte und Lösungen, 25.07.2002, 02:00

Triaton sorgt für Datenfluss bei Paulaner

Die Triaton GmbH, Krefeld, hat für die Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, München, das SAP R/3-Geschäftssystem mit den IT-Systemen Botec und Qualifax integriert. Während Botec zur Steuerung von Abfüllanlagen eingesetzt wird, dient Qualifax der Betriebsdatenerfassung und dem Laborinformationsmanagement. Sämtliche Daten stehen nun zeitnah und systemübergreifend zur Verfügung. Paulaner gewinnt damit mehr Transparenz und bessere Steuerungsmöglichkeiten über die gesamte Prozesskette hinweg: von der Bedarfsplanung über die Produktion bis hin zur Vertriebsabwicklung. Zusätzlich betreut Triaton sämtliche SAP-Applikationen für rund 400 Anwender und sorgt für das Schnittstellenmanagement.

Optimierte Produktionsplanung und -steuerung

Mit 2,7 Millionen Hektolitern Bierausstoß im Jahr 2001 ist Paulaner eine der großen Brauereigruppen Deutschlands. An den Produktionsstandorten in München und Rosenheim werden 16 verschiedene Biersorten gebraut. Um die Produktionsplanung und -steuerung weiter zu automatisieren, führte Paulaner zum 01. Januar 2002 das SAP-Modul PP-PI und zum 01. April 2002 das Modul SD ein. Parallel dazu programmierte Triaton, einer der führenden internationalen IT-Dienstleister, Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen den Systemen. Peter Höhlein, IT-Leiter bei Paulaner, über das Integrationsprojekt: "Wir hatten bislang drei IT-Systeme im Einsatz, die jedes für sich hervorragend funktionierten, aber nicht miteinander verzahnt waren. Die Folge waren fehlende Transparenz und ungenutzte Rationalisierungspotenziale. Diese können wir jetzt voll ausschöpfen: Alle Warenbewegungen werden zeitnah erfasst. Das ermöglicht uns eine optimale tägliche Absatz- und Produktionsplanung und ein systematisches Bestandsmanagement. Prozesse wie die Abwicklung der Gratis- und Magazinware wurden vereinfacht, die Auftragsabwicklung im In- und Ausland standardisiert und erheblich effizienter organisiert."

Integration fördert Prozessdenken

Die Integration der Systeme ermöglicht auch eine dezentrale Abwicklung von Geschäftsprozessen. So können beispielsweise Mitarbeiter aus der Produktion bei der Qualitätskontrolle Materialstammdaten aktiv freigeben, auf die sie früher keinen Zugriff hatten. Neben Kosten- und Zeitvorteilen schätzt IT-Leiter Peter Höhlein vor allem das veränderte Selbstverständnis der Mitarbeiter: "Wie in vielen Unternehmen war auch bei uns das Abteilungs- und Funktionsdenken stark verbreitet. Der Abbau der Systemgrenzen war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum übergreifenden Prozessdenken."

Kurzportrait Triaton

Die Triaton GmbH mit Sitz in Krefeld ist eines der führenden internationalen Systemhäuser und ein Unternehmen der ThyssenKrupp Information Services Gruppe. Die Firma ist weltweit tätig, beschäftigt 2400 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2000/2001 einen Umsatz von 360 Mio. Euro. Ziel der Triaton ist es, Industrieunternehmen bei ihrem Sprung in die eConomy durch ganzheitliche (Plan-Build-Run) Begleitung bei allen Unternehmensprozessen zu unterstützen. Triaton ist zertifzierter SAP-Outsourcing-Partner und mit über 500 betriebenen SAP-Systemen einer der führenden SAP-Dienstleister in Europa.

Ansprechpartner:

Babette Haas
Tel.: 0211/ 967 9432
E-Mail: haas@tkserv.thyssenkrupp.com

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