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Unternehmensmeldungen, 05.01.2015, 00:00

Wahl für ThyssenKrupp-Standort für Global Shared Services fällt auf Bochumer Wasserstraße

ThyssenKrupp hat sich bei der Umsetzung von Global Shared Services (GSS) neben Essen für einen weiteren GSS-Standort im Ruhrgebiet, und zwar Bochum, entschieden. Nachdem in Bochum verschiedene in Frage kommende Gebäude unter den Gesichtspunkten Verkehrsanbindung, zentrale Lage sowie flexibel ausbaubare Großraumflächen geprüft worden sind, hat sich ThyssenKrupp für das Gebäude in der Wasserstraße 223 in Bochum-Wiemelhausen entschieden. Der Standort wird aktuell aufgebaut, die ersten Geschäftsprozesse werden ab Februar 2015 von dort erbracht. In Bochum sollen bis zu 250 Arbeitsplätze entstehen. „Das ist das richtige Signal für das Ruhrgebiet", sagte Oliver Burkhard, Mitglied des Vorstandes der ThyssenKrupp AG und Arbeitsdirektor. Global Shared Services (GSS) bezeichnet Prozesse, die von einem Standort aus gebündelt für mehrere Teile des Konzerns erbracht werden können. So zum Beispiel standortunabhängige Aufgaben aus IT, Immobilienmanagement, Personal- und Rechnungswesen.

Hintergrund:
Im Rahmen des Konzernumbaus werden zahlreiche Prozesse von ThyssenKrupp modernisiert, um sie effizient und wettbewerbsfähig zu organisieren. In den Verhandlungen über einen Tarifvertrag zu GSS hatten sich die Verhandlungsführer von ThyssenKrupp, Arbeitnehmervertretern und IG Metall am 7. Mai 2014 in Essen auf ein Verhandlungsergebnis verständigt. Der Tarifvertrag ist seit 1. Juni in Kraft. Neben der Zusage von über 580 Arbeitsplätzen in Essen für 2022 konnte sich auf einen weiteren Standort im Ruhrgebiet, Bochum, verständigt werden.

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