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Produkte und Lösungen, 22.09.2000, 02:00

Krupp Compa Arcuri produziert Parabelfedern für den europäischen Markt

Die Krupp Compa Arcuri S.A. im rumänischen Sibiu hat vor kurzem die Serienproduktion von Parabelfedern für DaimlerChrysler aufgenommen. Damit hat das Unternehmen neben konventionellen Blatt- beziehungsweise Trapezfedern nun auch die gewichtsreduzierte Blattfedern-Variante mit hoher Tragfähigkeit und verbessertem Federungskomfort im Programm.

Mit ihren ausgewalzten Federblättern und spannungsgestrahlten Oberflächen sind Parabelfedern bis zu 40 Prozent leichter als Trapezfedern. Das aus den einzelnen Blättern gebildete Federpaket hat bei gleicher Tragfähigkeit eine deutlich geringere Höhe als konventionelle Blattfedern. Neben Zugewinn an Nutzlast durch Gewichtsersparnis bieten Parabelfedern außerdem höheren Komfort, unter anderem weil die Eigenreibung innerhalb des Federpakets geringer ausfällt.

Begonnen hat das 1998 gegründete Tochterunternehmen der Krupp Hoesch Federn GmbH mit der Fertigung von Schraubenfedern für den rumänischen Pkw-Markt sowie Trapezfedern für den inländischen Markt und für den Export. Im vergangenen Jahr investierte man in die für die Parabelfederproduktion notwendigen Walz- und Spannungsstrahlanlagen. Mit den neuen Anlagen fertigt Krupp Compa Arcuri inzwischen 9.000 Tonnen Blattfedern mit dem Ziel, langfristig 25.000 Tonnen pro Jahr zu produzieren. Außerdem deckt das Unternehmen den inländischen Bedarf von einer Million Schraubenfedern jährlich.

Die Krupp Hoesch Federn GmbH, ein Unternehmen der Business Unit Systems/Suspensions von ThyssenKrupp Automotive, verfügt über 15 Produktionsstätten in neun Ländern, darunter die USA, Mexiko, Brasilien und China. Das Unternehmen fertigt rund 37 Millionen Schraubenfedern, etwa zwölf Millionen Drehstabfedern und Stabilisatoren sowie circa 38.000 Tonnen Blattfedern pro Jahr.

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